Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aphorismen zur Lebensweisheit
Person:
Ruskin, John Feis, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3362072
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3362891
Aste. Ihr seht, kein Aufsetzen eines Diadems ohne 
scharfen Zierrathl Aber eine Krone wie diese könnt 
Ihr hienieden erringen: das Bild ,,des in Ehren ers 
grauten Hauptes und der süßen RastH. Offenheit, 
Wohlwollen, unerschiitterliches Zutrauen, den Dankess 
blick der Liebe, das Bild gegenseitigen Friedens und 
eine hilfreiche Hand: dies Alles, und der blaue 
Himmelsdom über Euch, und die lieblichen Quellen 
und Blumen und das Unenträthselbare, das Dasein 
zahlloser Wesen ums Euch  das mag dennoch Euer 
Reichthum werden, ein sorgenfrei göttlicher Reichs 
thnm; förderlich für das jeHige Leben und vielleicht 
auch nicht ohne Verheißung dessen, was kommen soll. 
cC. W. 0.J 
Religion 
und 
Moral. 
Ich gebrauche das Wort Religion als Bezeichnung 
für die Gefühle der Liebe, der Ehrfurcht oder der 
Furcht, welche im menschlichen Gemiith die Vorstell: 
ungen von einem geistigen Wesen anregen, und man 
weiß, wie nothwendig es ist, sowohl zur eigenen 
Lebensführung wie auch zum Verständnis des Lebens 
Anderer, daß wir jederzeit klar und deutlich unter: 
scheiden zwischen dem eben definirten Begriff der 
Religion, und der Moral als dem GeseH der richtigen 
Lebensführung. Denn es giebt viele Religionen, aber
        

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