Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aphorismen zur Lebensweisheit
Person:
Ruskin, John Feis, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3362072
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3364200
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mit einem Blick erkennen; und wenn sich die Eigeni 
fchaften durch wenige Generationen hindurch vererben, 
dann entsteht ein vollständiger Rafsennnterschied. So: 
wohl moralische, als physische Eigenschaften werden 
weit mehr durch Geburt fortgepflanzt, als die Er; 
ziehung sie entwickeln kann swiewohl beide durch 
Mangel an Erziehung zerstört werden könnenJ; nnd 
bis jek3t ist noch keine Grenze für Veredlnng des 
Körpers nnd Geistes festgestellt, welche der Mensch 
erreichen könnte, der beharrlich die GeseHe Gottes 
hinsichtlich der Abkunft und der Lebensführung befolgt. 
Das Ziel der Nationalökonomie smuß deßhalb de: 
finirt werden, ,,als die Vermehrung des auf die höchste 
Stufe der Vollendung gehobenen LebenstI. Man könnte 
vorerst in Frage stellen, ob man trachten sollte, eine 
kleine Anzahl zur höchsten Schönheit nnd Geisteskraft 
ausgebildeter Menschen, oder eine größere Anzahl ab: 
hängiger Menschen heranznbilden. Ich werde aber 
in der Folge zeigen, daß, um die höchste Anzahl zu 
erlangen, man vor Allem anstreben muß, das höchste 
Musterziel zu erreichen. Man werde sich klar, was 
das edelste Vorbild des Menschen sei, nnd strebe blos, 
die höchste Anzahl einer solchen Menschenklasse zu ers 
langen. Man wird alsdann ausfindig machen, daß 
gleichzeitig die höchst möglichste Anzahl einer gesunden 
abhängigen Menschenklasse hervorgehen müsse. 
Das vollkommenste Vorbild des Menschen erfordert
        

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