Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aphorismen zur Lebensweisheit
Person:
Ruskin, John Feis, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3362072
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3363955
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sein, und man sagt mir weiter nichts, als daß aus 
braunen Fasanen Pfauen gemacht worden sind, weil 
die jungen braunen Weibchen der Fasanen schöne 
Federn gerne haben. Hierauf sage ich zu mir selber: 
,,Dann muß es ursprünglich eine ganz bestimmte 
Gattung von braunen Fasanen gegeben haben, ge: 
boten mit einem Geschmack für schöne Federn, und 
zwar mit merkwürdigen Augen in den Köpfen, D 
wodurch sie eine wunderbarere Gattung sein würden, 
als wären sie mit merkwürdigen Augen in ihren 
Schwänzen geboren  sonst müßten alle Fasanen be: 
reits Pfauen seinl0  Und darauf hin scheere ich mich 
weiter nicht um die Theorie Darwins.  CE. N.J 
Die Entdeckung der modernen Wissenschaft, daß 
alle irdische Kraft die der Sonne ist, wiewohl sie 
thörichte Menschen dem Atheismus zugeführt hat, 
ist für vernünftige Menschen die herrlichsteBekräftigs 
ung ihres Glaubens, die bis heute jemals von der 
Naturwissenschaft geliefert worden ist, denn sie be: 
gründet mit einer arithmetischen und nachweisbaren 
Sicherheit, daß lebendig thatkräftige Menschen lebens 
diges Sonnenlicht sind, daß die Wurzeln ihrer Seelen 
eingesetzt sind in das Sonnenlicht, wie die der Bäume 
in den Erdboden, nicht etwa als ob der Staub der 
Gott des Baums sei, sondern daß der Baum das 
Aufleben des Staubs nnd die lebendige Seele des 
Sonnenlichts ist. CF. C.J
        

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