Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aphorismen zur Lebensweisheit
Person:
Ruskin, John Feis, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3362072
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3362858
von vielen Verständigen gehegte Befürchtung, das; 
,,der Mensch, was er säet, ernten wirdH, oder daß 
andere es ernten werden, wenn er, die lebende Saat 
des Unheils, nicht mehr im Finstern wandelt, 
sondern darin erliegt. Aber solchen Menschen, welche 
aus Geistesschwäche, oder aus Seelenverbitterung, 
oder aus Aerger über den Lebenswandel derer, die 
von einer höheren Zuversicht beseelt sind, nur noch 
diesen peinlichen Glauben hegen können: an solche 
dürfte man mit größerem Erfolg folgenden Aufruf ers 
gehen lassen. Könnte nicht ein Prediger in trostlosem, 
aber treuem Eifer  von einer niederen Grabstätte, 
als Marshügel, herab und zu seiner Seite die Höhle 
der Eumeniden  könnte er nicht, wie folgt, zu 
ihnen reden: Hört mich, Ihr Sterblichen, die Ihr 
bald auf ewig taub sein werdet. Jene zu Eurer 
Rechten und Linken, die ein unvergä11gliches Jenseits 
erwarten, wo alle ihre Jrrthümer beseitigt und alle ihre 
Fehler verziehen werden: sie, fürwahr, die beschmuHt 
und geschwärzt vom Kriegsrauch der Sterblichkeit 
nur nöthig haben, sich einen Augenblick in die Todes: 
fiuth zu tauä;en, um daraus mit neuem Gefieder, 
wie die Flügel der Taube, die wie Silber und 
Gold schimmern, hervorzugehen,  sie mögen die 
Freiheit haben, ihre igezählten Augenblicke zu 
vergeuden, weil sie an unzählbare, zukünftige 
Stunden glauben; ihnen mag es in ihrer Schwäche
        

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