Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Was wir lieben und pflegen müssen
Person:
Ruskin, John Feis, Jakob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3360215
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3360897
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verschwindend schwachen Gemüthseindruck zurücklassen, 
gegenüber der stillen schwachen Stimme der Dämmer: 
linie über den blauenden Höhen, oder dem morgend: 
lichen Purpurbogen über dunklem, unruhigem Meeress 
saum. 
Der 
freundliche 
.ä1läee1:ezZengel. 
Der große Meerescngel Regen, der Engel  
wohl verstanden  der nach einem bestimmten PlaH 
bestimmte Botschaft bringen soll. Nicht die stille 
stehende, nach allen Seiten hin ausgebreitete Nebels 
Bürde, sondern die Wolke, die kommt und geht und 
wiederkehrt. Alles hängt ab von dieser planvollen 
Wiederkehr: weiches Moos auf steilem Fels; kiihler 
Farn in struppiger Schlucht; Quelle am Wege, uns 
aufhörlich, geduldig, lautlos, lauter Ach hineinschleis 
shend in ihr grobgehauenes, viereckiges Steinbecken; 
immer gleich tief, niemals tiefer; welche von Winterss 
verheerung nicht besudelt, von Sommersdurst nicht 
versehrt, von Nichts verunreinigt, von Nichts erschöpft 
werden kann; drauf das abgefallene Laub schwimmt, 
ohne zu verwesen, und drüber die Insekten schnellen, 
ohne zu beflecken; kressengefülltes Bächlein; ewig 
wallender Bergstrom, der selbst in der Regenzeit kaum 
über seine Stegsteine gehoben wird, aber den ganzen 
lieben Sommer hindurch trillernde Musik aufspielt 
mit Harfenseiten dunklen Wassers zwischen silberfins
        

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