Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Was wir lieben und pflegen müssen
Person:
Ruskin, John Feis, Jakob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3360215
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3361488
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erfassen wir sein innerstes Wesen, 
begriffenP Wo ist der Pinsel, der 
in ewigem Wechsel 
seine Seele maltP 
Meeres 
Muth. 
Ein gewaltiger Sturm, der mehrere Tage anhält, 
peitscht aus dem wirbelnden Wasser gährenden Gischt, 
der kabel: und kranzartig von Welle zu Welle sich 
windet und an den überstürzenden Kämmen Säume 
bildet, die der Sturm ergreift, jedoch nicht zerstäubt, 
sondern als hängende Massen hoch auswirft, so daß sie 
in den Lüften herumfliegen wie Schneeflocken  Schnees 
flocen, lang und dick wie Arme. Die rollenden Wogen, 
bis in die tiefsten Höhlungen hinab, sprühen weißen 
Schaum wie die Wasser im Kessel eines Wasserfalls 
und werden, wo sie sich heben, vom Sturm wie 
würgender Dampf fortgetragen. Die Grenzlinie 
zwischen dem Bereich des Meeres und der Lüfte 
schwindet. Die niedern Regenwolken, zerfeHt und zers 
theilt, rasen über die Wogen, welche mit größter 
Wucht, BliHess6hnelle und Tollheit über Abgründe 
Gipfel werfen. 
Der 
KkJkinfaI1 
bei 
.HkhAffhausen. 
Man stelle sich an die Nordseite, wo die Wasserfälle 
am längsten sind. Die Wasserbogen, durch die Schnellig: 
keit glänzend grün geglättet, werfen sich erst un:
        

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