Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Neun Briefe über Landschaftsmalerei
Person:
Carus, Carl Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3357830
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3358624
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Bestimmung des Begriffes vom Leben, allwo denn 
auch das Leben nur real, als ein Einzelnes, für sich 
Beiiehendes, von den übrigen Naturwefen Vetschie: 
denes darzuskelIen versucht.wurde, nicht ahnend, daß 
es 
als 
Urquell 
aller 
Naturerscheinungen 
aufgefaßt 
werden 
müsse, 
sOUe 
nicht 
Hatt 
der 
Juno 
die 
Wolke 
werden. 
umarmt 
Meine 
Antwort 
auf 
jene 
Frage 
ist 
daher: 
daß 
SChönheit 
nichts 
Anderes 
sei 
als 
dass 
wodurch 
die 
Natur, d. i. 
erregt wird, 
Empfindung göttlichen Wesens in der 
in der Welt sinnlicher Erscheinungen, 
und 
Zwar 
auf gleicht 
Wciscs 
wie 
Wahrheit 
das 
kennen göttlichen Wesens, und Tugend das Leben 
göttlichen Wesens in derselben zu nennen ist; dahin: 
gegen vie unmittelbare Hingebung der Natur an 
das absolut Höchste, welches ihr Urquell ist, als Re: 
ligion cVerbrüderung, EinigungI bezeichnet wird.ss 
Schön kann daher nichts sein als die gleichmäßige 
Durchdringut1g 
VcU 
Vernunft 
und 
Natur ; 
denn 
da 
das 
Höchste 
und 
Eine 
sich 
Mär 
unter 
den 
Formen 
der 
Natur 
und Vernunft 
offenbart, 
fo 
wird, 
so 
bald 
Natur 
Von 
Vernunft 
durchdrungen 
und 
sEIkaltet 
ers
        

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