Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Neun Briefe über Landschaftsmalerei
Person:
Carus, Carl Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3357830
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3358239
l6 
Stimmung 
eben 
eine 
Erhebung 
des 
ganzen 
Mem 
Rhea 
ist, 
wobei 
alle 
Seelenkräfte 
in 
Anspruch 
klommen 
werden , 
wie 
ich 
die 
TäuschUUs 
Dem 
ein: 
sehe, 
welche 
eben 
doppelt 
reflectirend 
die 
Reflexion 
im KunITfAChe 
verwerfen; 
fo 
fcheue 
es 
auch 
nicht 
Mehr; 
mit 
die Schönheit 
allen 
Zweigen 
meiner Seele 
zu 
Umfass en, 
und 
iOh 
erfahre 
Vielmehr 
dann 
Mk 
den 
vollen 
Und 
echten 
poetischen 
Genuß, 
Wenn 
sich 
VVk 
einem 
Kunfiwerke 
das 
lebendige 
2rnsprethM 
meines 
Empfindens 
mit 
klarer 
EinfkThk 
der 
innern 
VolIen: 
duNg 
und 
dem 
Gewahrwerden 
eines 
reinen 
Willens 
im Künstler 
vereinigt; 
ein Genuß, 
der 
dann, 
als 
auf 
Schönheit, 
Wahrheit 
und 
Recht 
8Sgtündet, 
auch 
bei 
keiner 
wiederholten Betrachtung sich mindert und 
zum 
Siegel 
der 
Classicität 
des 
Kunstwerks 
wird. 
Laß 
uns also frei und ganz innerer Lust 
den weiten GeHlden des Schönen die 
nachgebend in 
Gedanken sich 
verbreiten, 
und 
fo 
geWkß 
wir 
mit nicht minderer Lust 
dann 
Vom 
Gipfel 
eines 
Berges 
herniederschanen, 
wenn wir zuvor alle die verschlungenen Thäler selbst 
durchskrichen haben, wie wir vielmehr den Gesammt: 
eindrurk 
dadurch 
erhöht 
fühlen, 
daß 
in 
ihm 
UUN
        

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