Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Neun Briefe über Landschaftsmalerei
Person:
Carus, Carl Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3357830
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3359827
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tersucht; der Mineralog hingegen iß in einem andern 
Verhältniß zu seinen Objekten, und findet sich an bloße 
Theile des, mit den Sinnen als Ganzes niä;t zu ums 
fassenden Erdkörpers verwiesen. Jedes Fossil ist immer 
nur ein StüE, ein Fragment, und nur in den Kryi 
iial1en nähern sich diese Stücken den innern, regelmäßig 
gen Gebilden, welche wir als Theile in organischen We: 
sen bemerken. Das Ganze des Erdkörpers, obwol auch 
nur seiner innern Bildung nach, beachtet hingegen die 
Geologie; einige der concentrkschen Schalen, woraus die: 
set Planet besteht, hat sie kennen gelehrt, und die Ge2 
sehe ihrer Schichtung zum Theil gefunden. Allein, auch 
die äußere Fläche, und zwar für den Behus des auf ihm 
lebenden Menschen, diese vorzüglich, verlangt eine ges 
nauere Betrachtung, welche ihr denn durch die physische 
Geographie zum Theil gewährt wird. Es ist jedoch 
hierbei nicht zu übersehen, daß noch manche einzelne 
Erdtheile, gleichsam als Glieder des großen Erdkörpers, 
sehr wohl für sich betrachtet werden können, und insbe: 
sondere muß dies von Gebirgszügen gelten, in denen 
wir sonach bei genauer Untersuchung wieder ein äußerer; 
Ansehn und eine innere Structur zu unterscheiden sitt: 
den werden. Beides wird denn auch bei Beschreibung 
einzelner Gebirge anzugeben nicht unterlassen. Was in:
        

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