Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Neun Briefe über Landschaftsmalerei
Person:
Carus, Carl Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3357830
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3359349
eben Nähe tritt die Betrachtung mit der Er: 
i:mekung zusammen, und geschäftiger, ich 
möchte sagen, sehnsüchtiger fodert das Auge, 
selbst das geschwächte, das Kleine in der Na: 
tue, dessen Zeit gekommen ist. Denn über 
Nacht hebt sich, immer wechselnd, wie ein 
Blütenschauer, der die Blütenelemente auf: 
gelöst ausfchüttet, unter der LaubdeEe, wo 
einen Augenblick länger die Nässe weilt, die 
Generation des Schimmel6 und der Staub: 
spitze, ein 
sterbenden 
Dämmerungsgeschlecht. Auf er: 
Stämmen dehnen und öffnen sich 
und Sphärien, 
Determination 
Hyfterien 
tabilische 
und wo noch vege: 
in der Dammerde 
ist, keimen die legten kleinen Schwämme auf. 
Wer kennt aber nicht den eigenthümlichesn 
herbstlichen Geruch, wie gekohltes Wasser: 
stoffgas, mit der Einwirkung eines Harz: 
elektrophors auf das Geruchsorgan verbuu: 
den, und seine einsdringende, mahnende, 
warnende Deutung im stiklen, dunkeln 
Selbstgefüh1s2 Das ist der Zeitraum, in 
welchem die lehre Regung des Frühlings 
verklingt.  
        

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