Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Neun Briefe über Landschaftsmalerei
Person:
Carus, Carl Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3357830
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3359070
100, 
nehmen sogenannten Claude7schen Styls, d. F. eben 
der todten Form des Bnchstabens, erscheinen müsse, 
und das unheimliche unerquickliche Gefühl, welches aus 
den Bildern 
eines Wilson und 
ähnlichen 
Uns sanweht, 
findet darin sattsame Deutung. Hier sind jene Gö: 
the7schen derben Worte an ihrem Plage, wo es heißt: 
s,Ja, sitzt nur immerl leimt zusammen1 
Braut ein Ragout aus Andrer Schmaus 
Und blast die kümmerlichen Flam:ncn 
Aus eurem Aschenhäufchen must 
Bewunderung von Kindern und Affen, 
Wenn end; danach der Gaumen fcehtL  
Doch werdet ihr nie Herz zu Herzen schaffen, 
Wenn es euch nicht von Herzen geht.U 
Ganz ähnlich wie mit Claude verhält es sich mit 
Ruysdael, nur daß, was bei Jenem Kindlichkeit und 
technisches Unvermögen scheint, bei Diesem als Skiz: 
zenhastigkeit bemerkt wird. Einzeln betrachtet, scheint 
daher die Behandlung oft roh, hingeworfene Pius 
seliiriche sollen bald Erd:, bald Gras:, bald Laub: 
massen bezeichnen, die Wolken z. B. auf seinem be: 
rühmten 
Kirchhofe 
sind 
mit 
wilden 
Zügen 
und 
Uns 
verhältnißmäßiger 
Dunkelheit hingeworfen, 
und 
als 
Negenbogen 
mUß 
mail 
ein 
Paar 
gewaltige 
Bogen:
        

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