Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Winckelmann's Geschichte der Kunst des Alterthums: Mit 7 Kupfern
Person:
Winckelmann, Johann Joachim Meyer, Heinrich Schulze, Johann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3332099
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3336733
der 
Geschichte 
der 
Kunst 
des 
Altersthums3. 
4l1 
Nase und Kinn sind modern; die Lippen wie auch die Oh: 
ten beschädigt und wieder ausgebessert; vielleicht gehört 
die übrigens gut gearbeitete und aus schön gesleXtem Jass 
pis bestehende Brust nicht zum Kopfe.  
522J Juvenal de Cak1enc. .E.r.mi.k .m2s Z72zZrtofn:s Les 5els 
let Zcstt2s. tout. IF. xlrtI meclicm. pag. 295 Und 29H. 
523J Vasari site de, .Pitwri, lutrozls4z. tout. l. pag. 40. 
Basari sagt blos, daß, da zur Vollendung der .Kiinsre 
die Kenntniß fehlte, den Porphyr vo cito mmen zu bcar2 
betten, Eos muss aus gewissen Kräutern einen Saft zie: 
hen ließ Von so großer Bortreftichkeit, daß glühende Eisen, 
in diesem Gaste abgelöscht, eine sehr harte Stcihlung er: 
hielten. Auch hat Winckelmann denVasari früher: 
.hin ganz richtig verstanden, wie folgende Stelle aus der 
ersten Dresdner Ausgabe beweist, welche wir, ohne den 
Zusammenhang zu stören, nicht wohl in den Text aufneh2 
men konnten. ,,Die heutigen Künstler, so weit sie in 
,,Bearbeitung des Porphyrs gelanget sind, haben das 
;,Wasser nicht, welches Cosmus3, Grosherzog von Tos: 
,,cana, soll erfunden haben, die Eisen zu hätten, sie vers 
  stehen aber dennoch diesen Stein zu bändigen.U  X 
524J Weit merkwirrdiger ist die in den achtziger Jahren des 
 achtzehnten Jahrhunderts gemachte Ergänzung an der 
Urne der heiligen Helena, wo viele Figuren und Pferde 
fast ganz erhoben gearbeitet sind. Heut zu Tage wissen 
die Künstler Roms den Porphyr in so kleinen Massen zu 
bMb2ktM, daß sie daraus Tabacksdosen und Uhrgehäuse 
VEkfMkget1. F. Eine wiewohl nicht vorzügliche Abbil: 
dung der genannten großen Urne findet sich in des Pia. 
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