Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Winckelmann's Geschichte der Kunst des Alterthums: welcher den zweyten Theil der Kunstgeschichte enthält
Person:
Winckelmann, Johann Joachim Meyer, Heinrich Schulze, Johann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3327183
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3328419
7k3 
Buch 
Kapitel 
to 
Esel reitet, 
auf seinem 
und 
in 
verschiedenen 
erhobenen 
Dir; 
besten also vorgeüel1et iß. 
 H. Z. Die jungen SatyrH oder Faune sind alle ohne 
Ausnahme schön, und dergestalt gebildet, daß eine jede Fig 
gut, derselben, den Kopf ausgenommen, mit einem Apo11o 
könnte verwechfclt werden, sonderlich mit demjenigen, weis 
eher 2 M; SaUroctonoZ heißt, und einerlei; Stand der Bei: 
ne mit den Faunen hat. Unter den vielen Statuen dersel: 
den sind 21 II zwo im Pallaste Ruspoli ohne alle Verlez: 
zung US; geblieben. In einem Kopfe eines jungen 
Faunk3 hat sich der Künstler desselben über die gewöhnliche 
Idee; erhoben und ein Bild einer hohen Schönheit gegeben, 
über welches sich eine Unaussprechliche Süßigkeit ergießet; 
es scheinet derselbe in einer sanften Entzückung zu seyn, die 
sieh sonderlich in dem halb geschlossenen Munde äussert. 
Des Obertljeil der Ohren, welche spitz seyn sollten, ist durch 
die Haare bedecken die auch nicht,die gewöhnliche Störrigkeit 
haben, sondern sich in lieblichen Krümmungen legen, und 
in diesem Kopfe würde nimmermehr ein Faun erkannt wer: 
den, ohne den Ansatz zum Ge1vächse kleiner Hörner, die auf 
beyden Seiten der Stirn herVorzukein1en anfangen. Wenn 
es die Haare erlanbeten, könnte in diesem Bilde ein junger 
Bacchus 2 17j mit .5;sörnern abgebildet seyn. Dieser Kopf, 
dessen in den 2I8J Nachrichten von den neuesten Hercula:
        

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