Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Winckelmann's Geschichte der Kunst des Alterthums: welcher den ersten Theil der Kunstgeschichte enthält
Person:
Winckelmann, Johann Joachim Meyer, Heinrich Schulze, Johann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3321170
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3325173
Ver 
Gesd;iclzte, 
der 
Kunst 
des 
ActekthUms. 
273 
nus, und wie jenes Bild und alle anderen vor der 
Zeit des Däda1us, mit geschlossenen Füßen, TM Jenes. 
zehnte; bis auf welche Sitte Bekleidung angedeutet ist. 
Die rechte Hand häkk dieselbe Vorder Brust auf ihrer 
Aegis3, und in der Linken den Spieß, und hierin ist die: 
selbe verschieden von dem Palladio, welchem die Scri2 
benten in der rechten Hand den Spieß und in der Linken 
eine Spindel geben; ej: Apoll. l. Z. Tzet2es Zu Ljyooz;l:. 
O. 363, so wie eine andere sehr alte Statue dieser Götk 
tin zu Erythra in Achaja ebenfalls eine Spindel hielt, 
und auf dem. Kopfe eine Kugel; c,V. Pausen. L. 7. ,2. 
534s Es 35s 
33J G1xssco ils P1e.kczFe Les Erneust, clm;J. III. P. 39. 
behauptet durch die Autorität alter Schriftsteller, daß 
den männlichen Hermen die männlichen Geburtstheile 
gegeben wurden, um symbolisch die Fruchtbarkeit der 
Sonne anzuzeigen. F. 
34J P1in. L. 35. es. 8. Hat. 34. F. 690. 
35.J Gassen clm;;. llJ. ji. 32. glaubt, daß die Hamen 
nach einiger Zeit beinahe die Gestalt der ögyptischen Mit: 
mien angenommen, und bemerkt, daß eben so die Form 
vieler Statuen aus Holz und Thon ist, welche in den 
Grabmälern jener Nation gefunden und darauf, nach 
Europa gebracht End. Ihm stimmt bei Pauw, Es. 
cZ1ercZc. yjJ2z701. II l. Jan. Port. Fett. IF. P. 260; 
Und NeWtvU, C77rimol.  rcJyazm2. P. 17I. 
glaubt, daß eben so die Bildnisse der Gottheiten ge: 
wesen, welche zu den Zeiten des 2leacus nach Griechen: 
land gebracht worden. Diese Meinung angenommen, 
so versteht man, was der oben angeführte Paus;z, 
WineIiImemcIG Werke I. Bd. 
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