Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Winckelmann's Geschichte der Kunst des Alterthums: welcher den ersten Theil der Kunstgeschichte enthält
Person:
Winckelmann, Johann Joachim Meyer, Heinrich Schulze, Johann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3321170
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3324995
der 
Hetrukier 
Ui 
Nachbarn. 
ihrer 
255 
sondere 
Vorfiel1ung. 
Wer 
die 
meifiethAfke 
UND 
zierliche 
Zeichnung 
auf denselben 
betrachtet 
und 
einsehen 
kann, 
und 
die 
Art 
weiß 
Verfahren 
in 
AuftragUUA 
der 
auf 
Farben 
dergleichen 
gebraunter 
Arbeit, 
Inder 
in 
dieser 
Malerei; 
den 
8kößten 
Beweis 
VVU 
der 
8kVßen 
Richtigkeit 
und 
Fertigkeit 
auDh 
dieser 
Künstler 
in 
der 
Zeichnung. 
Denn 
diese 
Gefäße 
find 
nicht 
anders, 
als 
unseie 
Töpferarbeit 
gemalet : 
oder 
das 
wie 
gemeine 
PorzclIcm, 
WcIMy 
nachdem 
SEtöIiet 
ists 
wie 
Man 
spricht, 
 die 
blaue 
Farbe 
aufgetragen 
wird. 
Dies 
fes Gemalte 
will 
fertig 
und geschwinde 
gemachet 
denn 
seyn 
aller 
gebrannter 
Thon 
ziehet, 
wie 
ein 
sdürres 
lechzende8 
Erdreich 
den 
Thais: 
unVexzüglkCh 
die 
Fkuchtigkeit 
aus 
den 
Farben und aus dem Pinsel, daß also, wenn die Umr7sse 
nicht schnell mit einem einzigen Stricke gezogen werden; im 
Pinsel nich;s3, als die Erde, zurückbleibet. Folglich, da 
MaU 
insgemein 
keine 
oder 
angehängte 
und 
Von 
USUcm 
angesagte 
Linien 
findet, 
so 
muß 
eine 
jede 
Linie 
des 
Umrisses einer Figur unabgeseI2t gezogen seyn, welches in 
Ver EFgEUfchaft dieser Figuren beynahe wunderbar scheinen 
Muß. Man mnß auch bedenken, daß in dieser Arbeit keine 
Ae11VeMng oder Verbesserung statt Endet;s sondern wie 
die VII Umrisse gezogen.Jnd, müffen He bleiben. 
Gefäße End, wie die kleinesten, geringsten Insecten die 
Diese 
WUU: 
der 
in 
der Natur, 
das 
Wunderbare 
in der 
Art 
Kunst und
        

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