Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Winckelmann's Geschichte der Kunst des Alterthums: welcher den ersten Theil der Kunstgeschichte enthält
Person:
Winckelmann, Johann Joachim Meyer, Heinrich Schulze, Johann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3321170
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3324924
24Z 
PUCK 
.Kapitel4s 
um denseIbenezu versuchen, theils aber bey Opfern den 
Weinszur Libazion in die Schale zu gießen.  Neben jener 
Schale lagen zwep Eyer und eine Reihe, wie zum Käse: 
reiben. 
H. 29. Ich kann nicht umhin, über diese Entdeckung eini: 
ge Anmerkungen beyzufügen, ungeachtet mich dieselben von 
meinem Zwecke etwas abfuhren, zu welchem ich aber heri 
nach wiederum zurückkehre durch die allgemeine Erinnerung 
über die Gefäße in Gräbern. Daß die Todten mit den 
Füßen gegen den Eingang des Grabes beygesetzet worden, 
ist auch sonst 7972 bekannt, aber es muß eine besondere 
Gewohnheit.der Einwohner dortiges Landes gewesen seyn, 
den Todten in kein Behältniß, sondern auf die bloße Erde 
zu legen, da dieses ohne große Kosten in einem viereckig 
länglichenvKasten, deren sich viele mit ihren Körpern In: 
den, geschehen konte. Was die nahe an dem Haupte des 
Gerippes in Form eines Fächers ausgebreiteten Eisen be: 
trift, so scheinen dieselben einen, wirklichen Fächer vorgestel: 
let zu haben, und zu deuten aus die Gewohnheit dem Ver: 
storbenen mit einem Fächer die 798J Fliegen von dem Ge: 
sichte wegzutreiben. Die Schale oder der Krater, und die 
Reihe nebst den Eyern sind als Zeichen der Speise und des 
Tranks anzusehen, die man der Seele des Verstorbenen zu: 
rükkgelassen, da wir wissen, daß unter den letzten ZurufUN:
        

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