Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
welcher die Schriften über die Herculanischen Alterthümer, die Abhandlungen von der Fähigkeit der Empfindung des Schönen, und den Versuch einer Allegorie enthält ; Mit 8 Kupfern
Person:
Winckelmann, Johann Joachim Fernow, Carl Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3312740
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3319296
 ( so- ) 
z aUftdm Schildern der Epidaurer; A auf den Lak2hämp- 
nisck)en: II) wie man diesen BuchIiaben auf einem in 
Steht gehauenett Schilde Königs Archidamus zu Spar-. 
to siehet, webthes seltene Stück Fourmont in den Trüm- 
mern zu Amycle entdeckte.  Ein Z stand auf den Si- 
eyonischen Schildern.    
1 
Das sechste Capitel. 
"Von Allegorien in der Farbe, in der Materie  
an Geräthen und an Gebäuden. 
-D.ie Allegorie,. welche die Eigenschaften der Dinge sinn- 
lich zu machen suchet,- hat sich also auch der Farbe bedie- 
nen können, nach dem Beyspielc des Homerus, welcher 
piele ,.Dinge durch die Farbe bezeichnet, wie die Morgen- 
röthe mit einem gelben Schleyer re. Diese Art Al(egotie 
 suchten auch diejenigen, welche die Homerischen Gedichte ab- 
sangen, das ist, die Rhapsodisien, an sich nachzuahmen: die 
Person der Ilias war in roth gekleidet, auf Schlachten und 
Blau-ergießen zu deuten, die OdysTea aber meergrün, als 
ein Bild der großen Reisen des Ulysses zur See. I) Die- 
ses hat mehr Grund als die AbNcl)t des gelben Gewande5- 
womit 2lnnibal Carracti die Wollust neben der TU- 
gend und dem Hercules, bekleidet, welche Farbe nnd- dem
        

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