Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Spemanns goldenes Buch der Kunst
Person:
Spemann, Wilhelm Becker, Felix
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3263589
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3272794
Nro. 
1391s 
s1394. 
0HQHZH PHBHBH4MEHHGHHHS 
und eigenartiges koloriftifches Können 
entfaltete, wandte er fiel; dann auch demI 
absoluten Porträt und dem Hiftorien: und 
historifchen Ge11rebild zu. Das Vifionäre, 
Mystifche, UebernatiirliFhe reizt ihn. be: 
fonders CHexenfchlafJ, die farbigen Effekte 
sind meist von raffinierter Eleganz. ,,Die 
2lufernJedkung von Jairi Töchterleins, 
CMünchuer Pinakothekd ist in seiner breiten, 
pastosen VortragsZ1veife und der individu: 
eilen Komposition von höchster Feinheit. 
Jn anderen Stücken, wie ,,Das Glücks 
streift er allerdings schon bedenklich die 
Grenzen der Banalität. Von bleibendem 
Werte werden schließlich nur feine Por: 
tratS der mondainen Frauen1velt fein. 
1391. Keller, Ferdinand, Maler, 
geb. am 5. Aug. 1842 in Karlsruhe, wo 
er. an der Akademie studierte, war dann 
eine Zeitlang in Vrasilien, lebte später in 
Rom unter Feuerbachs Einfluß, bis er 
fiel; in Karlsruhe niederließ, wo er als 
Professor der Akademie heute lebt. Es 
vereinigen sich in ihm eine Begabung für 
maleJ.sische Vorzüge aufweist. Von ihm 
auch der Vorhang im Dresdner Opera: 
haus; seine repräsentative11 Portrd.ts Werg 
den zum Teil sehr gewälzt. 
1392. Keller, Ludwig, Maler, geb. 
am 20: Juni 1865 in Duisl1urg, Schüler 
von Peter Jansse1c in Düsseldorf, sclJ1nücikte 
die Aula des Realgy1nnasiums zu Duis: 
barg mit trefflich gezeichneten Wandge: 
mälden. 
1393. Kicsel, Conrad, Maler, geb. 
am 29. Nov. 1846 in Diisseldors, anfangs 
Bildhauer und als solcher Schüler von 
Schwer in Berlin, studierte dann die 
Malerei bei W. Sohn in Diisseldorf, lebt 
in Berlin. Als Porträtist wegen seiner 
glatten, das Stofsliche hril1ant ivieders 
gehenden Technik in der Berliner Gesell: 
schaft sehr geschätzt CPorträt der Kaiserin 
für das Arbeitszimmer des KaisersId, hat 
sich K. im großen Publikum durch seine 
hübschen, gleichmäßig süßlirhen Frauen: 
Töpfe und anmutigen Genrebilder sehr be: 
liebt gemacht.  
        

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