Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Spemanns goldenes Buch der Kunst
Person:
Spemann, Wilhelm Becker, Felix
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3263589
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3271719
Nro. 
1056s 
s1057. 
Hi 1H21IkkJM1tki. 
die Glas: und Mosaikkunst Tiffanys 
geliefert. Jn der ungemeinen Be: 
reicherung, die von seiner Erfin: 
dung ganz neuer, halbdurchsi6htiger, 
buntschillernder und mit glänzen: 
den. Metallglasuren überfangener 
Gläser der ganzen Welt zugeführt 
worden ist, hat Amerika eine kleine 
Kulturaufgabe besonderer Art erfüllt 
und alle verwandten Techniken der 
Glas: und Thonindustrie, wo es au6h 
sei, aufs mächtigste beeinfluszt. 
KontineJnt. 
1056.Durthbrnch der Bewegung. schwankende Zustand nur einer Aus: 
Hatte sich in England die Entwick: lösung bedurfte, um sich in eine 
lung der neuen Nnhknnst aus kleinen Bewegung umzusetzen. G. Serrurier: 
Anfängen, langsam aber stetig stei: Bovy, Architekt in Lüttich, war der 
gend und sozusagen in natürlichem erste, der mit dem Alten vollkommen 
Lebensvorgange vollzogen, so brach brach und, zunächst in starker An: 
auf dem Kontinent die neue Kunst: lehnung an das Englische, die neue 
be1vegung eines Tages plötzlich durch, Dekorationsweise in seinen Jnnen: 
mit einer Gewalt, Heftigkeit und ausstattungen einführte. Nach ihm 
Geräuschwirkung, die man, mit dem folgte van de Velde, bis dahin ein 
Maße großer Entwicklungszeiträume Maler der Pointistenschule, von jetzt 
gemessen,nuralsExplosionbezeichnen an die bedeutendste Erscheinung in 
kann. Die fortlaufende Abhaspelung der neuen Bewegung und noch heute 
der historischer: Stilformen hatte die größte Persönlichkeit, die die 
offenbar ein steigendes Maß von neue Kunst des Kontinents aufzu: 
Mißbehagen und Beklemmung auf: weisen hat. Bau de Veldes Be: 
gespeichert. Die von England ein: geisternng für die Nnhkunst knüpfte 
geführten Stoffe und die Bücher sich im Wesentlichen an feine Be: 
Walter Cranes waren die ersten wunderung der Morrisschen Kunst. 
Vorboten aus dem Lande einer Aber er war eine zu starke Per: 
neuen Kunst, wenn sie auch keines: sönlichkeit, um in irgend etwas 
Wegs einen Begriff von den Früchten wie eine Nachahmung zu verfallen. 
gaben, die dort bereits gereift waren. Vielmehr schlug er von Anbeginn 
Erst die Zeitschrift The studio diejenige Formensprache an, die 
öffnete der kontinentalen Welt ganz ihm seitdem eigentümlich geblieben 
die Augen. Es konnte nicht aus: ist und die man nicht anders als 
bleiben, daß man ähnliche Wege, seinen persönlichen Stil bezeichnen 
wie man sie in England betreten kann. Die erste große Leistung der 
sah, zu betreten suchte, und die neuen belgischenKunst war die Aus: 
Eile, mit der man sich anschickte, gestaltung der Kolonialansstellnng 
dies zu thun, bezeugt wohl am vonTervuerenbeiBrüsselimSommer 
besten die Spannung, in der sich 1897. Bier Künstler hatten sich M 
das ganzeKunstleben des Kontinents die Aufgabe so geteilt, daß jeder 
damals befand. einen der Säle selbständig ausführte, 
1057.Velgien.Die Belgier waren van de Velde hatte den ExportsaaI, 
die ersten, welche eine Schwenkung Serrnrier den Jmportsaal, P. Hankar 
von dem alten Wege vornahmen. den ethnographischen,HobcZdenPflMIH 
Dort hatte es in der ,,Vereinigung zenkultur:Saal übernommen. Man 
der ZehnU, die sich später zur kannwohl sagen, daß dieAusstellung 
,,Libre esthcT3tiquett umbildete, schon in Tervueren die Gr1indsteinlegui39 
lange kräftig gespickt, sodaß der für das Gebäude bedeutete, das dIO
        

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