Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Spemanns goldenes Buch der Kunst
Person:
Spemann, Wilhelm Becker, Felix
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3263589
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3271200
Der Kun1Isammler. 
Kleinkmnst. 
Nto. 972 . 
5erke griechisch:römischer und auch in älteren Stücken selbst grober, 
1yptischer Kleinkunst sind zumeist sogar bäurischer Arbeit. 
en Sammlungen klassischer Plastik Bei der Wertschätzm1g dieser Ar: 
.1geschlossen, Hauptstätte für Römi: beit folgt der Einzelne viel weniger, 
hes das Museo naziona1e in als er es wahrhaben möchte, seinem 
eapel mit den Fuuden von Pom: persönlichen Geschmack, sondern ist 
eji und Herknlanu1n, für Griechi: vonZeitströmungen abhängig. Als 
hes das British Museum Cjetzt nach 1860 der Renaissanceges6hmack 
achAthenJ,fürEtruskischesFlorenz. für unsere Neubauteu herrschend 
irähistorische Funde werden als wurde, suchte alle Welt nach den 
esondere Gruppe behandelt und Krügen, Majoliken 2c. dieser Zeit, 
nd in unzähligenLokalsammlungen dann kamen die Porzellane und 
erstrent, die reichsteu im skandi: Krüge des Nokoko, alsdann die um 
avischen Norden, Kopenhagen, 1860 noch völlig wertlosen Stücke 
Stockholm. Gthnographisches Mute: des Empire an die Reihe, während 
ial systematisch in großem Um: die lediglich dekorativen Stücke der 
ange in Berlin, sodann im British Renaissancezeit zur Zeit schwer ver: 
Museum; auch in Leipzig nnd käuflich sind. Die Werke antiker 
Eeyden. Jndische Kunst im Jndia Kleinknnst, die um 1800 die ein: 
Jiuseum in London. China und zigen ganz hochgeschätzten Stücke 
Japan noch nirgends würdig ge: waren, wurden um 1870 von den 
ammelt, vieles im Johanneum in Privatsammlern völlig vernachläs: 
Dresden, Sammlung Grandidier sigt und heben sich erst jetzt wieder 
cnd Cernuschi in Paris. Persien im Preise zugleich mit der Vorliebe 
lud Vorderasien nur zerstreut. für das klassizierende Empire. 
An Stätten großer Jndustrien Von dieser schwankenden Beine: 
.1der Verwaltungen schließen sich gnug einigermaßen ausgenommen 
3pezialsammlungen an, die Gobe: sind die Stücke ersten Nauges von 
linsinParis,dieArrazziinFlorenz, ganz hervorragender künstlerischer 
oiekeramischeSammlunginSevres, Bedeutung. Aber auch diese steht 
Textilsammlungen inLyon, Crefeld, nicht absolut fest. Goethe und seine 
vie grös3este in Berlin. Zeit schätzten an den Majoliken die 
Waffensammlungen als beson: Darstellungen, die auf Stiche von 
oere Gruppen im Masse c17artils Rafael nnd Genossen zurückgehen; 
lerie in Paris, Armeria in Ma: dagegenschätzenund bezahlenwir am 
Drid, Zeughausin Berlin, oder im höchsten die rein dekorativ erfun: 
Anschluß an historische Sammlungen, denen Stücke und die Werke primiti: 
Tower in London, Hofmuseen ver kuospenderKunst,Stücke dieman 
Wien, Johanneum in Dresden. noch vor 30 Jahren einer Aufstellung 
In gleicher Weise hat sirh der nicht für würdig erachtet hätte. 
Sammeleiser derPrivaten für ältere Aber, obgleich unser Urteil be: 
Werke der Kleinkunst gesteigert. fangen sein mag, so nimmt doch 
Fast jedes Stück älterer Arbeit gilt zweifellos das Verständnis für die 
bereits als sammelnswert. Qualität der Ware in hohem Maße 
Der Grund für diese Erscheinung zu und es werden für Stücke er: 
ist wohl darinizu suchen, daß der lesener Güte, gleichviel welcher 
Fabrikbetrieb mit Maschinenwesen Periode, phantastische Preise be: 
dem modernen Gerät den Reiz der zahlt. Die gute Ware innerhalb 
individuellen Handarbeit genommen der Kleinkunst verschwindet in einer 
hast. Diesen sucht und findet man für den Sammler erschreckenden
        

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