Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Spemanns goldenes Buch der Kunst
Person:
Spemann, Wilhelm Becker, Felix
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3263589
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3269975
Rro. 
753s 
s754. 
BrinrTnnann. 
Reihenfolge nach folgende Hand: macht beim zweiten Querholz des 
griffe. Das ,,Spulentt, das ,,Lesentt, Scherrahmens kehrt und dreht in 
das ,,Scherentt, das ,,Abnehmentt gleicher Weise zurück, wobei man 
und das ,,Aufwindentt. An Geräten beachtet, daß die Kette abwechselnd 
find hierzu notwendig: Die Garn: über oder unter den Pflöcken liegt, 
winde: zwei kleine in senkrechten also die Fäden sich kreuzen: das 
StützenübereinanderdrehbareTrom: ,,Kreuztt. 
mein, oder ein um eine senkrechte Die Länge der Windungen vom 
Mittelachse drehbares, sich von der Ausgangs: bis zum Endpflock ist 
Mitte ans schirmartig ansbreitendes die Länge der Kettfäden. Die An: 
Gestell von Stäben. Das Spuk: zahl der Gänge und die Anzahl 
rad; ein mittels Handkurbel dreh: der zu einem Gang vereinigten 
bares, mit einer Achse für aufzu: Fäden ergiebt die gesamte Kett: 
steckende Spulen CGarnrollenI ver: fadenzahl. 
bundenes Schwungrad, meist auf Zur Uebertraguug der Kettfiiden 
einem Unterfatz mit kleinem Spulen: auf den Kettbaum werden, um die 
behälter. Der Spulenständ er; ,,Kreuzttbildung nicht zu zerstören, 
ein Rahmen mit Reihen heraus: die Pflöcke durch Schnüre erseht. 
nehmbarerAchsenzumAufsteckenauf: Wo sich der letzte Pslock in dem 
gespulter Garnrollen. Der Scher: abgenommenen Strang des Kett: 
rahmen;meist ein großes, um eine garnes befand, steckt man einen 
Mittelachse drehbares Rahmenge: Stab, die ,,Fitzrutett, durch die Kette 
stell,zwischendessensenkrechteLeisten klemmt sie mit demselben in die 
an zwei beliebigen Stellen je ein Nute des Kettbaums, verteilt die 
mit PfTöcken versehenes Querholz Fäden mit Hilfe des Oeffners und 
eingesetzt wird. Das Les ebrett; windet sie auf den Kettbaum, steckt 
einehandlicheHolzfcheidemitReihen nun an Stelle der letzten Kreuz: 
von Löchern. Der Oeffner; ein seiden ,,Kreuzhölzertt durch die Kette, 
grober Komm mit zweiseitig in schneidet die Enden auf und steckt 
Leisten liegendenZähnen; eineLeiste sie, die durch die Kreuzhölzer in 
abnehmbar, so daß Fäden in die vordere und hintere Fäden ge: 
Zähne eingelegt werden können. trennt sind, unter Beachtung dieser 
753.DasAufbäumender Kette. Trennung durch die Lihen und 
CSpulenJ. Die Kettgarnsträhnen den Kamm, und befestigt sie im 
werden von einer Garnwinde durch Zeugbaum. Die Kette ist nun 
Drehen des Spulrades abgewickelt aufgebäumt; das Weben kann be: 
und auf eine Garnrolle gespult. ginnen. 
CLesenJ. Die Fadenenden der auf 754. Das Weben. Zur Her: 
den Spulständer gesteckten Rollen stellung eines Gewebes braucht der 
werden durch die Oesen des Lese: Weber neben seinem fertig aufge: 
blattes gezogen, paarweisznsammen: bäumten Webstuhl: Spulen für die 
geknotetund darauf alle Fadenpaare .E.i,nschlagfäden; Schiffchen zur Auf: 
um ein und denselben Pflock eines naHm,e solcher Spulen;einen Spalt: 
der Querhölzer des Scherrahmens ner, einen verstellbaren, an den 
gehängt. CScheren.J Man dreht Enden mit Zähnen versehenen Stab 
nun den Scherrahmen und rollt zum Breithalten des Gewebes. Im 
die so vereinigten, einen ,,Gangtt allgemeinen bedient man sich des 
bildenden Fäden vom Spulständer wagrechten Webstuhls, auf dem sich 
ab, indem man sie in Schrauben: alle Techniken herstellen lassen. Der 
windung um den Scherrahmen legt, aufrechte Webstuhl pflegt nur für
        

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