Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Spemanns goldenes Buch der Kunst
Person:
Spemann, Wilhelm Becker, Felix
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3263589
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3269369
saak9s.s90u,s 
auf einem Aelzverfahren beruht. sogenannten Mattoir bearbeitet. 
Die Platte wird zunächst, wie zum Dies Jnstrument ist einer groben 
Radieren mit Aelzgrund überzogen, Pnnze ähnlich geformt und trägt an 
dieser Aetzgrund aber an allen seiner Unterfläche Rauhigkeiten etwa 
Stellen entfernt, die im Abdruck wie eine Raspel. Mit dem Mattoir 
irgend dunkle Färbung zeigen sollen. wird aus dem Aetzgrund gezeichnet, 
Man bedient sich dazu verschiedener und der Effekt ist auch nach der 
den Grund erweichender und lösen: Aetzung dem des Kreidestriches 
der Stoffe, wie Terpentinund Baum: überraschend ähnlich. Breite Feder: 
öl, die man mit dem Pinsel aus striche lassen sich ausAelzgrund mit 
den Aetzgrund aufträgt. Nachdem der sogenannten Gchoppe nach: 
siesgewirtt haben, wird die Platte ahmen; Die Gchoppe ist eine Ra: 
An den betreffenden Stellen wieder diernadel, die nicht spihig ist, son: 
sblankigewischt. Nur an den Stellen, dern in den schrägen Abschnitt eines 
die im Druck weiß sein sollen, bleibt starken, runden Stahldrahts endigt. 
der Grund wie erwähnt völlig un: Jn jeder, wie immer gearbeiteten 
versehrt. Hierauf werden die jetzt Kupferplatte können nachträgliche 
blanken Stellen der Platte mit fein sKorrekturen und sAenderungen vor: 
gepulvertem Asphalt oder Harz genommen werden. Einzelne, nicht 
gleichmäfzig,. jedoch nicht allzudicht zu tief eingedrungene Striche lassen 
bestäubt, und die Platte auf den sich mit dem Schnees und Po1ier: 
Punkt erwärmt, der die Harz: oder stahl entfernen. Handelt es sich 
Asphaltpartikel gerade zum Schmel: um umfangreichere Partien, so wird 
sen und zum Haften auf der Platte die ganze Stelle.von der Rückseite 
bringt, ohne sie ineinander laufen des Kupsers her mit dem Hammer 
zu lassen. Setzt man jetztdie Platte emporgetrieben, alles daraus früher 
dem Aehwasser aus, so vertieft es Gravierte weggefchlifsen, und die 
die kleinen Zwischenräume, die zwi: Stelle wieder zum Neubeas:beiten 
schen den Asphaltteilchen blank ge: geglättet.  
blieben sind , und erzeugt eine 653. Druckmaterialsiir Kupfer: 
Rauhigkeit auf der Platte, die im platten. Jn der Regel werden die 
Abdruck wie ein Tuschton wirkt. Kupferplatten aus Papier ab: 
Abstufungen des Tones lassen sich gedruckt. Das Papier wird vor dem 
bewirken durch wiederholtes Aetzen Drucken angefeuchtet. Die Druck: 
der Partien, die tiefer erscheinen farbe, Druckschwärze besteht der 
sollen, während die lichteren mit Hauptsache nach aus einem Gemisch 
Firnis gedeckt werden. Die Aqua: von verdicktem Leinöl und feinem 
tinta kann mit Radierung, Grab: Nuß CFrankfurter SchwarzJ. Auf die 
stichelarbeit 2c.s verbunden werden. vollkommen rein gemachte Platte 
652. Kreidemanier. Die so: wird etwas Schwärze gebracht, und 
genannte Kreidemanier ist ebenfalls mit dem Druckertampon, der aus 
nur eine Kombination verschiedener, einem Ballen von feinem Flanell 
in ihren Grundlagen schon beschrie: oder seinen Leinenlappen besteht, 
bener Verfahren. Sie bezweckt, den aus der Fläche gleichmäßig verbrei: 
Charakter von Kreidezeichnungen im tet. Hierauf wird die Platte ge: 
Kupferdruck nachzuahmen. Die mit wischt, d. h. die Schwärze wird 
Aetzgrund versehene Platte wird da: mit zusammengewickelten  Leinen: 
beismit verschieden geformten Ron: lappen von allen glatten Stellen 
letten, welche den Aet5grund durch: I entfernt, bis sie völlig blank sind, 
dringen, namentlich aber mit dem und die Farbe nur noch. in den
        

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