Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Spemanns goldenes Buch der Kunst
Person:
Spemann, Wilhelm Becker, Felix
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3263589
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3269210
Nrv. 625s 
s628. 
ProfpIlor Bd. Treidlpr. 
entfernen sind. ManführtdenPinsel Stellen ans angelegten Flächens 
nicht ganz bis an die Konturen der Größere Flächen enthalten häufig 
anszusparenden Stellen, sondern Stellen von andererFärbung,welche 
läßt einen Rand frei und füllt eigentlich beim Anlegen der Fläche 
diesen Rand mit kleinerem und ausgespart werden müßten Cz. B. 
trockenem Pinfel zum Schluß unter ein heiterer Himmel mit kleinen 
Verwendung der angesackten Farbe CirruswölkchenJ, die man aber, um 
aus. Das muß überall geschehen, ein glatteres Malen und nicht dies 
damit die mit Farbe getränkten Umständlichkeit des Aussparens zu 
Flächenränder keine Zeit haben, haben, zunächst ganz ignoriert und 
eiuzutrocknen.  sie erst später mit Anlegung der 
625. Beim Anlegen von Flächen ganzen Fläche herauswäscht. Das, 
.mit sortschreitend sich abfchwäkhen: geschieht in der Weise, daß man 
dem Tone stellt man zunächst die er: sofort nach dem Anlegen der Fläche, 
forderlichen verschiedenen Farben: also während sie noch naß ist, die 
mischungen her, bringt die Mal: hell zu tönenden Partien mit dem 
fläche ebenfalls in schräge Lage, ausgedrückten Pinselaus der Farbe 
beginnt mit dem obersten, stärksten herausnimmt. Jst die Farbe schon 
Tonstreifen und setzt die weiteren zu sehr eingetrocknet  was bei. 
Streifen mit immer heller werden: großen Flächen und während der 
den.Nuancen an. E1npfehlenswert heißen Monate bald der Fall sein 
ist es auch, die gewünschten Töne wird  so feuchter man die heraus: 
nicht sofort in der vollen Stärke zuwischenden Stellen mit Wasse17 
anzulegen, sondern erst schwächere an, tupft sie mit Löschpapier ab 
Töne zu nehmen und diese in zwei: und verfährt wie oben. Zarte und 
bis dreimaliger Prozedur allmählich verflüchtende lichte Stellen, wie z. Bs 
zu verstärken. Es muß aber dann helle Wolkenumrisse, kann man 
der .vorhergehende leichtere Ton auch mit dem Schwämmchen ausH 
immer erst vollkommen trocken sein, mischen. Es gehört allerdings viele 
da es sonst beim Auftragen einer Geschicklichkeit und Sicherheit ZU 
Farbe arge Flecken und Ränder solchen Auswifchungen. Stellen, 
geben würde. Das Verfahren des die ganz hell sein oder die Farbe 
allmählich gesteigerten Auftragens des Malgrundes haben sollen,diirfe1I 
hat viel für sich, weil es ein leich: nicht ausgewaschen, sondern müsse1I 
teres Verschmelzen der Nuancen beim Anlegen der Fläche ausges 
und ein besseres Korrigieren ge: spart werden, weil sich durch Aus; 
stattet  und viele geben dieser waschen nie wieder der reine Mal; 
Art den Vorzug. grund herstellen läßt. 
626. Ungleichheitcn in der 628. Pinselstriche. Je nach del 
Flöchenl1emalung werden auch beim Art, wie beim Detailwerk der Pinfel 
geschicktesten Aquarellisten nicht sel: mit Farbe gesättigt und von W 
ten vorkommen, da sie häufig durch Hand geführt wird, werden W 
ungleichmäßige Stellen im Papier Malwirkungen ausfallen. HabOU 
entstehen. Man beseitigt die hellen wir uns beim Anlegen von Flächen 
Flecken durch vorsichtiges Ueber: des stark in Farbesgetauchten, vollen 
malen mit einem seinen, nur ganz Pinsels bedient, so nehmen wir ZU 
mäßig mit Farbe versehenen Pinsel, den Details feinere undhalbtrocke1Ie 
dunkle Flecken werden befeuchtet Pinsel. Fuhren wir mit einem 
und mit Löschpapier abgetupst. solchen Pinsel über das rauhe odeV 
627. Auswaschcn einzelner gekörnte Papier, so giebt es keinen
        

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