Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Spemanns goldenes Buch der Kunst
Person:
Spemann, Wilhelm Becker, Felix
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3263589
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3268211
arm, daß nicht an Gebäuden allerlei zu wollen, ist an sich schon unlogisch, 
Art und GerätenmancherleiForm die nnd wie bei einem Rekonvaleszenten 
stilbildenden Elemente gezeigt wer: nicht gefragt werden darf, bedarf 
den können. Und wenn am Markt er kräftiger Kost oder körperlicher 
auch nuriein neugotisches,Kirchlein Bewegung, so ist auch hier die 
steht, so lassen sich die konstrnk: Frage: Stillehre oder Zeichen: 
tiven Bedingungen doch auch hier unterricht2falsch gestellt. Und wenn 
klar und anschaulich entwickeln, die es eine Antwort darauf giebt, so 
im Grundeso einfacher Art sind, daß muß sie lauten: Beides, wenn es 
sie auch der Dorfjugend verständ: gut ist.  
lich werden. Aber wieviel leichter 588. Die Stilimitationen und 
noch ist es, an allerlei Geräten der neue Stil. Seit einer Reihe 
die durch Zweck und Material ge: von Jahren ist den historischer: 
gebenen Gesetze klar zulegen. Dort Stilen ein neuer Stil entgegen 
aber, wo reichere Mittel zu Gebote getreten, der, noch im Werden be: 
stehen, sollte es da angehenden griffen, von den einen ebenso tief 
Kunstjüngern nicht nützlich zu beklagt wird, wie er den andern 
lernen sein, daß gewisse Beding: gefällt. Obwohl er seine Ausbildung 
ungen in der ganzen Entwicklung noch nicht erreicht, weist er doch 
der Kunst stets dieselben geblieben so charakteristische Merkmale auf 
sind, daß die dekorativen Forde: und ist so klar in dem, was er be: 
rungen der Nenzeit auch schon früher kämpft, daß seine Erwähnung hier 
gestellt und vielleicht mit größerer am Platze ist. Sein Hauptgebiet 
Kunst noch als heute befriedigt ist die Ausstattung des Hauses und 
wurdens Aber da glaubt mancher, der Bau des Hauses selbst; auch 
feine Jndividualität gedeihe am zeigt sich hier mehr als in der Ma: 
besten, wenn er wie ein neuer No: lerei und Plastik die Einheitlichkeit 
binson auch die Kunst von neuem der Ziele und die größte Ueber: 
beginne und ängstlich jede Einwir: einstimmung in dem, was er be: 
kung vermeide; als solle etwa ein kämpft. Nachdem dieStilimitationen 
moderner Lyriker mit Scheuklappen von der Gotik bis zum Klasfizis: 
vor Goethe und Heine, vor Geibel mus ihren Kreislauf vollendet 
und Rückert vorübergehen. Die haben, bleibt für die, die das Alte 
Talente, die durch die Kenntnis nicht wollen und das Neue nicht 
der alten Stile zu Grunde gehen, lieben, nur eine Art von Kom: 
find sicherlich der Beachtung nicht promiß mit dem Biedermeierstil 
wert, nnd durch die vernünftige übrig, dessen nach Lavendel duftende 
Bildung des Geschmackes kann eine Behaglichkeit milden Seelen ein 
mittelmäßige Begabung eher eine ultjmumrefugium bietet. AbervonV 
Förderung erhalten, als daß sie ge: allen den Versuchen, die Kunst ver: 
schwächt wird. Mag man nun den gangener Zeiten zu beleben, haben 
Unterricht in Schulen und Anstalten die Nachahmungen der Renaissauce 
Kunst: oder Stillehre oder Kunst: sich der größten Beliebtheit erfreut 
geschichtenennen, solangeerfrei von nnd am längsten dass Feld be: 
hiftorische1n Ballast bleibt und stets hauptet. Jn mehr als einer Be: 
direkt zum Auge spricht,wird er nicht ziehnng sind sie verhäugnisvoll für 
durch anderes, und sei es auch durch i eine weitere Ausbildung der Woh:
        

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