Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Spemanns goldenes Buch der Kunst
Person:
Spemann, Wilhelm Becker, Felix
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3263589
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3266378
Rro. 239 
Knsz1ps 
Figuren, sind es die feinenKontrast:s London, LousvreJ, überraschend in 
motioe oder die herrlich verdeckte der Kraft der Haupt: und Gegen: 
Symmetrie, wo alle.Gestalten nach linien. Von dem herrlichsten, 
der Mitte, dem Christus zu, sich reichsten Werk jedoch, der Schlacht 
bewegen, nur Judas sich entgegen: von Anghiari, die unvollendet ge: 
sträubt. Das gleichfeitige Dreieck bliebeninPalazzo VecchiozuFlorenz, 
des milden ruhevollen Christus, später von Vasari leider übermalt 
symbolisch für die himmlische Gott: wurde, können uns nur die un: 
heit, im Gegensatz zu den schief: endlichen Studien annähernd einen 
gestellten Dreiecken der menschlich Begriff geben. Was Energie und 
erregten Gruppen. Beweglichkeit der im rasenden 
Da das ergreifendste, bewegteste Kampfe verwickelten Streiter auf 
Drama.der Welt und wenige Jahre ihren Pferden betrisft,jedenfalls das 
darauf von des gleichen Meisters Vollendetste, dem nur Michelangelo 
Hand.geschaffen das lieblichste,herr: gleiches an die Seite stellen kann. 
lichste aller Frauenbildnisse, die Leonardos kolossale produktive. 
Mona Lisa oder Gioconda genannt Kraft kann man nur beim Studium 
Lin Florenz gemalt, jetzt im LouvreJ. seiner unendlichenHandzeichnungen, 
Dort.unruhige, erregte Linien, Studien, Skizzen, Manuskripte 
kraftvolle, stark geprägte männliche schätzen lernen. 
Charaktertypen, hier höchste sinkt: 239. Michelangelo Buonarroti. 
liche Schönheit des vollkommenen Er hat die Kunst aus der plasti: 
Weibes, weiche rundeiFormen in schen Detailauffassnng des O.uattro: 
Ruhe lebensvoll.. Ein milder, cento auf die Höhe malerisiher 
blasserNebeltonumfpieltdie lächeln: Behandlung gebracht, ein anderer 
den Lippen, verklärt die Augen in Florentiner, Michelangelo Buonar: 
poetisch traumhaften Reiz und dazu roti  der gewal: 
dieschönsten allerHande. Jahrelang tigste Architekt,s Skulpteur, Maler, 
hat Leonardo daran gearbeitet. Er Künstler, aber wie er selbst gesteht, 
hatte erkannt, daß es im Freien im Grunde Bildhauer, entwickelt zu 
keine harten Linien giebt. außerordentlicher Größe das Ge: 
Das Porträt ist das erste, im fühl für konstruktiven Aufbau. Die 
Geiste gemalte und ist vorbildlich Hauptsache ist ihm die anatomifch 
für alle folgenden gewesen. Von genaue, organisch vollendete Durch: 
ihm geht die Entwicklung des bildung des Körpers, wobei alles 
großen Porträtbildes aus. Nicht unbedingt notwendig aus den 
wie früher ist nur das Gesicht andern und dem Ganzen sein muß. 
steif, bis an die Schultern, unbe: Schon seine erste ausgeführte 
wegt, maskenhaft gegeben in engem Malerei, das Fresko in den Uffi: 
Rahmen, sondern die Gestalt tritt zien ,,Heilige Fa1nilieH, läßt zu 
breit in ganzer Würde vor uns, sehr des Künstlers alleiniges 
das Gesicht ist nur mehr ein Teil Streben nach möglichst plastischer 
des Ganzen. Behaglich in ganzer Rundung und interessanten Be: 
Fülle entwickeln sich die Formen, wegungsmotioen  am schönsten 
leichte Wendungen des Kopfes, sind die an Signorelli erinnern: 
der Augen bringen Leben, Aus: den nackten Figuren im Hinter: 
drnck. Der weite Grund muß mit: grund  hervortreten. Sein im 
wirken, die Vüste herauszuheben. Wetteifer mitLeonardo entworfener 
Jn gleicher Größe und Freiheit Karton der badenden Soldaten ist 
ist die hl. Anna selbdritt CAkademie, leider von dem neidischen Bandi:
        

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