Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Spemanns goldenes Buch der Kunst
Person:
Spemann, Wilhelm Becker, Felix
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3263589
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3265127
Die Bauku1111. 
Nin. 158. 
Mk einander gestellten Säulen; gebracht, in der Regel paarweise 
Das halbkreisförmige Bogenfeldishmmetrisch angeordnet Czn beiden 
.TympanonJ über dem horizontalen Seiten der Westfront oder des 
Thürsturz der Portale ist fast immer Chores oder auch des QuerschiffsJ 
n1t einem Relief geschmückt. Durch auch die Kuppel über der Vierung 
Uneinanderreihung kleiner Rund: wird nach aussen turmartig. aus: 
Wen in Relief auf der Fläche ge: gebildet C1nit Zelt: oder Pyramideu: 
Dann der romanische Stil eines dach über dem senkrechten, in der 
Wer charakteristischstenZierglieder, Regel achtseitigen AufbauJ. So 
sen Nundbogenfries, der in sind vier:, fünf: und sechstürmige 
VI Aus3enarchitektur unter den Anlagen Cdie großen rheiuischen 
DlIPkJgesimsen und den Stockwerks: DomeJ häufig. Jn der Aus: 
iSsImsen der Türme sehr häufig schmückung der romanischen Kirchen 
FjCheint. Das Aeußere romanischer tritt allmählich die Plastik mehr in 
Urtheil ist lebendiger und reicher den Vordergrund, wenn auch auf 
l9ftaltet, als das der frühchristlichen den größeren Wandfliichen des Jn: 
1Ud älteren byzantinischen Werke. nern zunächst noch die Malerei 
3WCZV bleiben die Waudflächen noch vorherrscht. Die Ornamentik ge: 
VCIF1g gegliedertCdurch flache Mauer: langte durch phantasiereiche, oft sehr 
treisen, sogenannte ,,Lisenen77 in naiveVerschmelzungvonspätantiken, 
sert1kaler, schmale Gurte und wenig germanischen, byzantiuischen, wohl 
1Fsladende Gesimse, Rundbogen:, auch arabischen Elementen zu eigen: 
3IkkzFIckfriese,zahnschnittartige Strei: artig Neuem von festem Stilgepräge. 
ZU M horizontaler RichtungI, doch Die Musteruug und die kantige 
FeVdSUFenster1knd Thüren,nament: Art der Modellieruug erinnern oft 
ich ,die Hauptportale, mit fort: an Kerbschnitt Cdes altgermanischen 
IZkeitender Stilentwicklung immer Holzbaus D. Zur Verwendung kom: 
WJer umrahmt, die Westsassaden men geometrische Motive CSchach: 
nd Chorapsiden gerne durch so: brettmuster, Zickzack, Rauten,Flecht: 
SI1cInnteBlendarkaden CHalbsaulen merk, Bänder mit Knöpfen oder 
ntFIl3andbogen darüberJplastischer facettierten SteinchenI, sehr stark 
eZIIedert; große Nundfenster mit stilisierte Pflanzenformen Cnament: 
ek1Frativ sehr wirksam gestalteter lich Ranken mit dicken StengelnJ, 
Idialer Teilung CRadfenster oder Tier: und Menschengestalten CGe: 
iiiVi2UUJ über den Hauptportalen, sichtsmasken, Drachen und andere 
le, lVgenannten ,,Zwerggalerienit, fabelhafte UngeheuerI, oft in phan: 
reiben kleiner, mit Bogen verbun: tastischen Verschlingungen, in der 
Euer Säulen unter dem Dachge: Frilhzeit kindlich und roh in der 
.ms,z hinter denen ein offener Gang Ausführung, später ausgereift und 
FniUhVt,1verdenbeliebt. Ein Haupt: von feinem Geschmack.  Die am 
svment der Außeuarchitektur aber Kirchenbau sich herausbildende Bau: 
UND in den nördlichen Ländern weise fand weiterhin ausgedehute 
MS sich entwickelnde Turm: Anwendung an den großen Kloster: 
U,Uz worin wiederum ein charak: anlagen, bei denen insbesondere 
UsUfChCt Zug des germanisrhen die Kreuzgänge und die saalartigcn 
UUskgETftEs cSinn für das Male: Haupträume CKapitelfäle, Refek: 
ichs, Vorliebe für das vertikal torienJ Gelegenheit zu hervorragen: 
E1fftrebendeJ sich zu erkennen giebt. den architektonischen Leistungen ga: 
III Türme werden nun organisch ben. Einzelne teilweise erhaltene 
It dem Kirchenbau in Verbindung Schloß: und Palastbauten aus der
        

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