Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Kunst der Naturvölker und der Vorzeit
Person:
Sydow, Eckart von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3252668
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3258986
zur Unentwirrbarkeit in Linien auf- 
gelöst. L.: ca. 16,5 cm. 
483 Fisch mit mythologischen Darstel- 
lungen aus dem Goldfund vonVetters- 
felde (Niederlausitz, Provinz Bran- 
denburg). 
Berlin, Altes Museum. Aus starkem 
Goldblech getrieben. 1882 gefunden. 
Herkunft: Südrußland, Entstehungs- 
zeit strittig, wohl frühe Eisenzeit. 
Gewicht: 608,5 gr. L.: 41 cm. H.: 
15 cm (im jetzigen Zustand). 
484 Fibeln des 5. Jahrhunderts. n. Chr. 
aus dem sog. zweiten Goldschatz von 
Szilägy-Somlyö (Ungarn). 
Budapest, Nemzeti muzeum. 1889 un- 
weit der Fundstelle des 1797 ausge- 
grabenen ersten Schatzes gefunden. 
Nach Hampel "wurden diese Fibeln ver- 
mutlich noch im alten Gotenreiche am 
Schwarzen Meere fürgermanische Für- 
sten angefertigt". 
1. Silber, mit Goldblech überzogen. 
Am halbscheibenförmigen Kopf ein 
Knopf, ähnliche mögen an jeder Seite 
gesessen haben. Zwischen den Alman- 
dinen und Glasfliissen Kiigelchengrup- 
pen, aus je drei Körnern bestehend. 
L.: 18,5 cm. Br.: 6 cm. 
2. Fibel aus Gold. Der Kopf halb- 
scheibenförmig, der Fuß endet drei- 
eckig. Diese beiden Glieder verbindet 
eine kauernde Tiergestalt (Löwe?), der 
den Kopf nach einer Seite dreht. Mit 
Granaten, lesbischem Kyma, Gold- 
körnern und geripptem Draht verziert. 
L.: 14,8 cm. Gr. Br. desKopfes: 8,3 crn, 
des Fußes: 4,3 cm. 
3. Silber, mit Goldblech überzogen. Das 
Kopfstiick verengt sich treppenförmig 
im Dreieck, über der letzten Treppe 
sitzt ein spitzer gekerbter Knopf. Kopf 
und Fuß von geripptem Draht einge- 
säumt. Mit Granaten und Goldkiigel- 
chen verziert. L.: 16,8 cm. Gr.Br.: 5,8 cm. 
Nach Jos. Hampel „Altertümer des 
frühen Mittelalters in Ungarn". Drei 
Bände. Braunschweig 1905, Bd. 3, 
Tafel 23, Bd. 1, Fig. 819 und 706. 
aus dem Goldschatz von Petrossa 
(Süd-Karpathen, Rumänien). 
Bukarest, Muzeul National. Oben die 
zwölfwandige, unten die achtwandige 
Schale. Die Wandungen werden ge- 
bildet von in Gold gefaßten durchsich- 
tigen Almandinen, Kristallplättchen 
undGlasstückchen,dieinjederdervier- 
eckigen Wandflächen wie in den drei- 
zehn, bzw. neun Bodenßächen zwölf-, 
bzw. achtblättrige Rosetten bilden. 
Mit runden Steinen gefleckte Panther 
dienen als Griffe. 
486 Spangenförmige Fibel von Wittis- 
lingen bei Lauingen a. D. (um 700 
n. Chr.). 
München, Bayerisches National-Mu- 
seum. Silberguß, z. T. nielliert, z. T. 
vergoldet und mit Goldiiligran über- 
zogen, sowie mit Almandinen (Edel- 
granaten) und grünen Glasflüssen be- 
setzt. 1881 gefunden. L.: 16,5 cm.  
487 Schwertscheide aus karolingischer 
Zeit  718. Jahrhundert  1887 
bei Gutenstein bei Sigmaringen ge- 
fanden. 
Berlin, P. M., II C 2830. Silber. Auf 
dem oberen Stück ein Krieger mit 
Wolfshelm, Pfeilköcher, Lanze und 
Schwert in der Scheide, bekleidet mit 
langem Rock und Schuhen. Unten ein 
Hakenkreuz. Gr. L.: ca. 27,2 cm. Gr. 
Br.: ca. 8 cm. 
485 Henkelschalen des 5. Jahrhunderts 
488 Altslawisehe Skulptur des II. Jahr- 
hunderts aus Groß-Leesen(Pommer- 
ellen). 
Danzig, Stadtmuseum (AbguB in Ber- 
lin, Prähistor. Mus.). Granitblock mit 
drei roh ausgemeißelten Figuren, vorn 
ein Reiter, auf beiden Seiten je eine 
stehende menschliche Figur, deren 
eine mit langem Rock bekleidet ist und 
ein Trinkhorn hält. Höhe ohne Sockel: 
79 cm. Vgl. A. Lissauer "Die prähisto- 
rischen Denkmäler der Provinz West- 
preußen", Leipzig 1887, S. 50. 
489 Altslawische Skulptur des II. Jahr- 
hunderts aus Mosgau (Kr. Rosen- 
berg, Westpreußen).
        

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