Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schiffbauhölzer bis zyprische Erde
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3207626
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3216998
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Windkraftmafdzin en 
nutzun der Windener ie in einer neuzeitliche     
aerodygamifchen Ströngungsgefetze, hauptfächlirdhwdrefilflffflfmfgälelirgwtefagrlngerglfislkwlgglelilelfigi  
forfchten Einwirkung eines ftrömendgr; Mediums (Luft, Waffer; auf Arbeitsflächen nach Art von 
 ugzeug-Tragflächen, die unter einem beftimm- 
 w, ten Winkel angettrömt werden. Näheres hier- E 
i  über r. Aeiomeciiaiiik. SChIK-Illällfef mit  i'll 
i", lllllfi, kleinem "Verhältnis v; u, alfo im Verhältnis zur  
IM "lllllllll.  Durchftromgefchwindigkeit v großer Umfangs- P;  ' 
im ililligllslQluljlillliflh v] gefchwindigkeit u müffen wenige fchmale Flügel  pi-y: 
  x  Jlililll QHIH erhalten. _Es find alfo die altbekannten Wind- 1;- 
 illi  lll  "l muhlen mit4,feltenmehr,verhaltnismaßigfchrna- l?   
 l]!  lerlbFlügelg als ächtnelläufer, die oft als Wind-   
 f!   l ui inen _ezeic ne en neuen Windräder mit i;  
Ällli i  ZliilieääääiiYeläißäiiill. isiigiiizrliiiiiiii;  wie 
, "Alk i  '     II  
 " i gchuriätigiiiietfff d: 1' Löbhochüfllä 1:2 bel den l 5]" 
       gegen is zu    1.5 71.17 
Fig.3. Die icimiiiierieii Teile iiiia drehbar. h. fDie in wmdreichen Gegenden noch ]ElZl 155." 
, u    I! 511-. 
Bauart haben 4, felten 5 oder mehr lälüggel zflizglfiäfeirfgieretvlgnlgrglglelggn äfelhlhsgef l  
rechte geneigten hölzernen oder eifemen Welle, fo daß die Flügel an der untergn   
Radhalfte in die nötige Entfernung von dem Unterbau der Windmühle kommen P  
Die Radachfe itt unmittelbar hinter dem Flügelkopf und an ihrem freien Ende noch:  R 
wals in einem Stützlager gelagert. Die Windflügel beflehen aus den durch einen H92 
F1ägggkiijläinäälläälggingdgär därch eine Rofette daran beteiligten Windruten; zur Bildung des 
innen etwa 280 amen etpro 7eon alr: {eder Rute, die eine Neigung zur Umdrehungsebene von 
ewdnden erf 21a t g aten, [o dafä der Flugel nach Art einer Schraubenfläche 
l m im] e der ä (E ein .5 anz ebene Flugfl erlhalteri eine Neigung von l2äl8". Die 
 länge De u iären _profi'eri betragt V5? [4, die der inneren "lßglje der Arm- 
f. S räfieniwezntijs er fiäen Seite der Windrute hervorflehenden kurzeren Enden der 
i: nghend Erden läll em_ log: Windbrett, die auf der anderen Seite länger hervor- 
a), oder S enu nheg durch eine baumlatte rniteinandenverbunden und mit Windtüren 
I Windrägeuäcem: ieäklheglgfeginhcgerdVejrgndei-lichkeit der Windrichtung rnuß das 
eiJ der auf enommc e Lren ar eingerichtet werden. "Zur Verminderung 
 WLW g enen ei ung bei zu hoher Windltarke oder bei feh- 
 äi _ E lendem Bedarf findet außer der Abbremfung der Ueberfchußleiftung 
 er iifgsziiziieiiiizßisipiielI? a":   
i  u eine ei ungsrege ung a urc er- 
 ili  andeiung der Flügelbedeckung. Bei mit Segeltuch bekleideten 
1  ll Flügeln läßt {ich diefe durch Aufwickeln der Btf f  
 i," g Walze PP (Fig.2) bewirken die über den kurzenkElfialirelfiudlgr guroeffgf: 
  Fig- 4- vor den Flügeln gelagert iit; mit Hilfe eines Differentialgegriebes 
Lßß s? kann diefe Veränderung der Verfpannung während des Betriebs 
 vorgänofmlmen werden. Zur Einltellung in die Windrichtung oder zum Abdrehen 
,  in: E; e ben iwird bei den (bereits vonleonardo da Vinci um 1500 in diefer Form 
ku elförmi  fnän) väigahglländifchen Windmuhleri nur der auf Rollen gelagerte, 
odiäi durchgängig kes htlll muhlengehaufes auf einem ringformigen Schienenkranz von Hand 
d f lbntw änl rec zur Hauptradebene ftehende Windrofe, ein zweites kleines Flügel- 
ra , e a ig ver e lt, während bei den deutfchen Bockmuhlen das ganze Haus um einen 
 , felttleheiiden ferikrechiennzapfen gelchweiikt werden 
g]! i kann (Fig.  Eine felbfttatige Kraftregelung mit Wind- 
 tiiren zeigt Fig. 4. Gewicht g Ilrebt mittels Hebelvirerke 
   Q r die Windturen m zu fchließen, während der Wind fie 
cf  Qmuumggäg f aufzudrucken fucht. _Bei einer über ein gewiffes, durch 
"m" mit das Gewicht g beitimmtes Maß antleigenden Wind- 
  ttarke offnen iich die Klappen foweit, daß die Wirkung 
.Wmwiiiii   des Windes auf das Rad immer nahezu die gleiche 
i" Jul,    (i) bleibt, bzw. kann durch Beeinfluffurig des Gewichtes g 
       die Radleiftung nach Bedarf geregelt werden. Neuer- 
i [mit], f jyii,iji;liiii,iliiiii  dings werden die Windräder falt voillländig in Eifen- 
I  yW filwlllllfilyllylluiilll' H   P konitruktion erftellt. 
Vli liliilyyyilifi   Ueber die neuen Regelungseinrichtungen ift kurZ 
f illllliiyyyl   folgendes zu bemerken: Die, in Fig. 5 dargeftellte 
glii-Hddigiiliiigi  Konftruktion von Kirchweger verwendet wenige, um radiale 
{llwfwilfllffll  Achfen b drehbare Eifenflügel c, die über Gelenke g-i an einer 
Jgiijililjijiiiiiljiillililflillligiy   W Rofette k angefchloffen find, deren Schubftange m durch die 
   hohle Hauptwelle hindurch reicht und über eine Muffe n mit 
Fig. 5. dem Ausgleichgegengewicht p verbunden ill. Bei zu tlarkem 
 Wind werden die radialen Flügel unter Ueberwindung des 
Gegengewichtes p mehr oder weniger in die Windrichtung gettellt; diefe Verttellung kann durch 
die Zugflange s auch von Hand vorgenommen werden. 
 Die Windräder amerikanifcher Bauart weifen eine größere Anzahl kleinerer Flügel auf. Bei 
der in Fig. 6 dargettellten Bauart (Ultra-Standard) werden die einzelnen Flügel um je zwei
        

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