Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schiffbauhölzer bis zyprische Erde
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3207626
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3208549
Sdaloß 
herzuftellen. Die zwangläufigen, mit zweifeitigen Flügeln ausgerüiteten Zuhaltungen find in 
einem Drehzylinder vereintgt, deffen Kern nur dann gedreht werden kann, wenn durch den 
Schlüffel fämtliche Zuhaltungen fo eingeltellt ünd, daß deren Flügel nicht-über den Umfang 
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  des Zylinders herausrageii. Nach andern   
Fig l3_ Grgäidtfägen lind ddie älCflefht-bgSfCfälöffef   ' 
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fchloß vor mehr als 1_00 Jahren in Betrieb kamen, die Zuhaltungen, hier Schieber l 
genannt, lind fternförmig parallel zur Schluffelachfe angeordnet und legen {ich in m 
an der _Stirnfe_ite desnSchlüffels (Fig._vl2) eingearbeitete Einfchnitte tvon verfchiedener , , 
Tiefe ein; beim Einfuhren des Schluffels in das Schloß werden die Schieber foweit F151; 
verfchoben, daß in ihnen befindliche Einfchnitte einer eingebauten Haltefcheibe 
gegenüberzuitehen kommen und in diefer Stellung der Drehung des Drehzylinders kein Hindernis 
mehr entgegenflellen. Auch das Brahmafchloß wurde vielfach verbeffert und wird haufig in 
Verbindung mit dem Chubbfchloß als Geldfchrankfchloß verwendet.  Wegen der fehr prak- 
jjäa  täfcgilerif lForm der flachen ab t d: F 
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Fig_ 1_ geßalteten Zuhaltungs-g l    
 f'tifteZ(l-5) fo eingeftellt  ii Wiiiiiiiii 
hat, daß deren Trennungsflächen genau in die Mantelfläche des Dreh-  iiiiii iiiwiiiii 
zylinders__fallen. Durch Vereinigung von zwei oder mehreren flachen    "i 
Stechfchluffeln von gleicher Breite, in entfprechender Hulfe zufammen- "immun"!tlyfaiiiil ihf [um 
gefaßt, entfteht der Styriafchlüffel (Fig. 14), delfen Schieber außer  
in der Stirnfläche C auch noch in den feitlichen Langflächen B und B, F i"' 
ftufenförmige Einfchnitte erhält; hier ift hauptfächlich das Defenior- 13' 16'  
f chl oß von C. Ade, Berlin, zu nennen, das einen rechteckigen SchlüfTel erhält und viel- 
fach bei Geldfchränken verwendet wird. 
Eine befondere Stelle nehmen die Schlöffer ohne Schlüffel ein, deren ältelte Form 
als Buchftaben- oder Malfchloß früher vielfach als Vorhängefchloß (Fig. 15) verwendet wurde; 
die mit inneren Einfchnitfen verfehenen Ringe tragen Buchftaben, nach deren richtiger Ein- 
ftellung der mit Zähnen verfehene Stift a herausgezogen werden kann. Aehnliche Gefichtspunkte 
gelten für den Bau von Kombinationv, Permutations- oder Buchftabenfchlöifern 
(Ifig. 16), bei denen kein _Schlufi'e_lloch vorhanden ilt, fondern nur die mit Buchftaben verfehenen 
Ringe a-e auf ein geheimes Stichwort einzulfellen lind, um mit dem zentral liegenden Dreh- 
knopf f diek Bewegulngf des Scläließriegels vor- Q r  
nehmen zu önnen. n riiherer eit vielfach ge-   
brauchte Vexierfchlöffer werden in neuerer  "Fee" i"  
Zeit, weil unpraktifch und unficher, nicht mehr      I"  
angewendet, dagegen werden insbefondere bei    s? 
Geldfchränken und Stahlkammern vielfach fog.      , 59139   
F ernichlöf f er benützt, bei denen die Ver-  f.   gäil    
fchlußvorrichtung, insbefondere das Eingerichte Wkwhiwwi    Qeiii   
des Schloffes nicht in der Achfe des Schlüffel-  i_ M. -      
lochs liegt, fondern feitlich verfchoben ift, um X" Kgxi       
Zerftörungsverfuche durch Herausfchneiden mit    '  i; 
dem Schneidebrenner möglichit unwirkfam zu  ' iäiiiin  i'm MI-(VjiYÄ  311- Mini"?  
machen. Die gleichen Gründe führten auch zu i i")  f]: fXiiilixiivi 
den Gelenkfchlüffeln (Fig. 17) mit langem i  v   "  
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