Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schiffbauhölzer bis zyprische Erde
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3207626
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3214792
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Uhr 
derfelben unter Waffer nicht in Berührung kommen 
können; zu dem Zwecke find einige Mauern oben etwas 
vorgekraät worden._ Die Ufermauern find mit Halte- 
Eääiäeibefäiifiäariiiääääiiir? SI-  
Vgl.a.Seehäfen und Stütz-   
mauern. KW i I3  
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13.5.:   
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Flg. 1. Kaimauer am Ofthafen Fig. 3. Scheldekai in 
(Flußhafen) in Frankfurt a. M. Antwerpen. 
Literatur: Handb. d. Ing-Will, 4. AufL, Teil I, Bd. 2, Stütz- u. Futtermauern, Leipzig 1905,. 
Bd. 3, Grundbau, Leipzig 1906; ebend. Bd. 3, 3. Abt., Wafferbau am Meere, Leipzig 1901; ferner 
3. Teil, Bd. 11, Der Hatenbau, Leizig 1912; Engels, H., Handb. d. Wafferbaues, Leipzig 1923; 
Schulze, F. W. Otto, Seehafenbau, Bd. 2, Berlin 1913, ebendaher Fig. 2. Schutze 
Uhr ilt ein feinmechanifches Gerät zur Zeitmeffung. 
Die Grundlage jeder Zeitmeffungift die gleichförmige Umdrehung der Erde  Die. 
Uhren, foiern lie {ich diefer Bewegung nicht unmittelbar bedienen, wie Sonnenuhren (f.  
erzeugen meift eine folche, deren Wege und Perioden zur Zeitangabe benützt werden. Diefe 
gäderuhrlen  wie iie im Unterfchied zu den von den Alten benützten Waffen, Sand- und 
onnenu ren genannt werden, weiten fol ende wefentliche Beftandteile auf: den Antrieb, das 
Räderwerk, die Hemmung, den Regler urgd das Zeigerwerk. 
_So verfchiedenartig die Ausführungsformen der Uhren iind, fo yielfeitig ifi auch deren 
Bezeichnung und Einteilung, die nach Verwendungszweck, Größe, Gute, Gangdauer, Art des- 
Antriebes und des Reglers erfolgt. Man unterfcheidet: Großuhren, Tafchenuhren, Gebrauchs- 
uhren, Präziiionsuhren, 1-, 8-, 14-Tage- und Jahresuhren, Uhren mit Feder, Gewichts- und- 
elektr. Aufzug, Pendel- und Unruhuhren ufw. 
(iehäuie der Uhr. Das Gehäufe der Uhr bezweckt den Schutz des Uhrwerkes vor Staub 
und Feuchtigkeit. Bei Großuhren ünd die Gehäufe meifl aus Holz mit formenfchöner Geflal- 
tung. Uhren, die im Freien aufgehellt werden, fowle kleinere Uhren, wie Wecker, haben Metall- 
äehäufe. Die Gehäufe der Tafchenuhren (Fig. 1) beltehen aus dem Mittelfiück E, mit dem der 
ehäufeknopf G verlötet ift, der den Bügel zum Anhängen der Uhr fowie den Aufzugsknopf 
trägt. Auf dem Werkrand f des Mittelftückes wird das Uhrwerk mit der Werkplatte P durch die- 
Werkfchrauben S beteiligt. Der Ring B ilt der log. Glasreif. Der Rand D dient zur Befeftigung 
des innerhalb des Gehäufes liegenden Staubdeckels, über den der eigentliche Rückdeckel A 
zu liegen kommt. Bei der Sprungdeckeluhr(Fig. 2) ift über dem Glasreif zum Schutz des Glafes 
noch ein weiterer Metalldeckel D. 
Geitell. Bei den Großuhren wird das Räderwerk zwifchen 
Q g lälerkpilattenbigtPlatineri) gelagert, die durch mehrere Pfeiler in 
e imm em A and zu ammengehalten werden (Fig. 3). Die dem 
l  Zifferblatt zugewendete ift die vordere Werkplatte; die andere die 
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Fig. 1. Fig. 2. Flgnß, zwifchen den.
        

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