Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schiffbauhölzer bis zyprische Erde
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3207626
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3213197
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T elephon 
Eifenmantel hinweggeführt ift und vorn in einem Haken endet. Durch das Gewicht des Hebels 
wird der Anker vom Elektromagnet abgehoben. Mit dem Haken hält der Ankerhebel in der 
Ruhelage die Klappe hoch. Wird der Anker angezogen und damit der Haken des Hebels nach 
   q obenbewegt,fofälltdieKlappe, Die Fallklaippekkwirdfdläilrcläflen 
     Fortfatz b, der über dieFederfdenWecker rom reis c ie ,in 
imggmglmlfi ä wagrechter Stellung aufgehalten. Bei der Klappe Fig. 23 be- 
 _p 2-1  k rührt die Anfchlagfchraube s einen befonderen Kontakt p; 
LL; 1' i:  5' I" der Wecker tont daher nur wahrend einer Ankeranziehung. 
     
k f hFig- QE 11111113??- k d fegalfttätig durch einänltelektrifcigienhäitrcim in diedRuhelgge 
zurüc ge ü rt. er i en ern es e romagne s er ä zwei ra pu en e un e. ie 
Spule e, liegt in der Leitung, 22 in einem Lokalftromkreis. Die Zuführungsdrälite zu e: gehen 
iitiltirffeinen Hälfslgmtakt kan der (itbfwgellältinke, (der lbfeiinätEänfetgenl des Abfrageätöäfels ged 
c o en wir  er an ommen e ec rom urc ie ie pue e; inoge e en wir 
der Anker a angezogen und der Ankerhaken läßt die Fallklappe los. lLetztere drückt beim 
Fallen gegen einen leichten Aluminiumfchild s, fo daß diefer üch um feine Achfe q nach 
oben dreht und die Klappennummer auf k fichtbar werden läBt. Wird Jetzt die Abfrageklinke 
geftöpfelt, fo wird der Strom der Ortsbatterie durch die Spule e, gefchloffen, der Elektro- 
magnet zieht die Klappe k an und bringt fie nebft dem Schilde s wieder in die Ruhelage. 
8. Automatiiche Schlußzeichen dienen zur Anzeige des Gefprächsfchluffes und werden 
durch das Anhängen des Fernhörers an den Hakenumfchalter der Sprechftelle in Wirkfamkeit 
gefetzt. Das Schlußzeichengalvanofkop (Fig. 27 und 28) ift ein fehr 
  wä-i empfindliches Galvanofkop, deffen Zeiger eine rote oder gelbe 
  unmmmilg] Metallfcheibe tragt. Diefe wird in dem Glasfentter des Gehäufes 
  f" Äiiittxt, I] i, als Schlußzeichen fichtbar, fobald der Zeiger durch einen Batterie- 
 i   [I ftrom_ des Veririittlungsamts abgelenkt wird. Die Stromzuführung 
    vermitteln zwei aus dem Gehaufe herausragende Stromfchluß- 
t     ,iixiii,giigi  i; federn. Die beiden gebolgeneä IIDrähtrfkim Gehääiufebtäegrenäen den 
   i:  iiiili„i'  A sfchla des Zei e s. as a vano op wir ne der chluß- 
Äiillilitfrutälili."iiliiät l i  i  zelichenbgtterie vog 1246 V als Brücke zwifchen die beiden Drähte 
jsllwlitlviiligw  fi  Wiki; der zur Verbindung benutzten Stöpfelfchnur eingefchaltet. Damit 
 illiiiilllliliilgi  iiiillfiiil aber nicht über die gemeinfame Batterie ein Mitfprechen zwifchen 
  Juiiuiixg,  den verfchiedenen Schnüren ftattfindet, ift in jede Zuleitung zur 
  ieigßitti" Batterie eine Induktanzrolle von 250 Ohm gelegt, die vermöge 
   g ihrer Selbitinduktion die Sprechltrome von der Batterie abdrängt. 
 a! i"  An Stelle des Galvanofkops mit doppelter Induktanzrolle kom- 
ü  " men auch Schauzeichen mit hoher Selbftinduktion zur Verwen- 
Fig.27. Fig.28. dung; lie beftehen aus einem Elektromagnet mit zwei Rollen von 
zufammen 500 Ohm Widerftand. Die KeÄnefdes Elektromagnets 
drehen, wenn fie magnetifch werden, den Anker um feine wagrechte ch e. 
9. Der Wechielftromanzeiger (Fig. 29) dient zur Prüfung des richtigen Abgangs des 
Weckltroms vom Amte. Die Kerne des Elektromagnets find auf eine Eifenplatte m aufgefetzt, 
 an die {ich zwei rechtwinkligagebogenle Magnäte 
Q1 i- 't 'hren nordma netifchen nden an egen. ie 
 z:  gitdpole S find au? dem Steg r eines Meflingrah-  
gl [C mens aufgefchraubt. Der Anker a fchwingt beim 
    i; Durchgang eines Wechfelltromes durch die Elektro- 
 I.  magnetumwindungen um feine wagrechte Achfe, Er, 
t i"   tilgt" dadurch fchlägt der auf den Anker aufgefetzte  z w. 
    Zeiger Z abwechfelnd nach rechts und links aus. Qltggülllfglgllljßmt; 
Ji 6' X "t Die flatternde Bewegung desüZeigers riääireng "T     
 des Rufens ift durch ein Fen er im Zy in er    
i."  r tichtbar und bettätigt, daß der Weckftrom ord-   K;  
Fig_ 29_ nungsmäiäig inl die Leitung fließt.  
10. S gnal ampen. Bei großen Aemtern wer-    .  
den die Signalklappen mehr und mehr durch Glühlampen verdrängt. F'g'30a (obgglegml hgßob 
(  
Glühlampen lafTen fich in fo kleiner Form herftellen, daß fie neben 
den Abfrageklinken untergebracht werden können. Sie vergöfclieen beßm Einfetzen des Aäfäalgie- 
ftöpfels. Bei Aemtern mit Lampenfignalen werden auch als ch u zeic enemp änger mei   
lampen verwendet. Die Anruflampen (Fig. 30a) werden zu je zehn Stück in die zwifchen den 
Abfrageklinkenftreifen angebrachten Lampenftreifen aus Ebonit eingefchoben. Die Schluß- 
zeichenlampen (Fig. 30b) werden mittels einer Metallhülfe einzeln im Taftenbrett befeftigt. 
III. Nebenapparate. 
I. Selblttätige Umfchalter. Die Fernfprechleiiung ift im Ruhezuftand bei der Sprech- 
flelle mit dem Wecker verbunden, muß aber bei Beginn eines Gefprächs aäifh die Späechäppal; 
r-ate gefchaltet werden. Dies beforgt in den Wandgehäufen der I-Iakenum c alter, er urc 
das Abnehmen und fpätere Wiederanhängen des Fernhörers betätigt wird. In den Tifchgehäufen 
wird das Abnehmen und Wiederauflegen des Handapparats zu dem gleichen Zwecke nutzbar 
gemacht.  Der Hakenumfchalter (Fig. 31 u. 32) befteht aus dem Hakenhebel und fechs 
lattfedern mit Kontakten, die durch Ebonit- oder Glimmerzwifchenlagen ifoliert find. Die 
erften beiden Federn (M) find in den Mikrophonftromkreis eingefchaltet, die vierte Feder F 
ift mit dem Fernhörer, die fünfte (L) mit der Leitung und die fechfte (W) mit dem Wecker 
verbunden; der um A drehbare Hakenhebel drückt, wenn der Hörer angehängt wird, mit dem
        

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