Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schiffbauhölzer bis zyprische Erde
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3207626
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3212407
Bücherzitaten 
bei 
Band (Tomus); 
: Tonne; im Latcinifchen 
T : 160 O00. 
Zahlzeichen 
als 
160, 
Ta, in der Chemie Zeichen für Tantal. 
Tablettenpreffen dienen zur l-lerltellung von Tabletten aus pulverförmigen Subltanzen. 
Ihrer Bauart nach lind tie Exzenterprellen (f. Bd. 5, S. 512); lie befitzen eine im Tifch zu be- 
feftigende Matrize mit einem oder mehreren Löchern, einem oder mehreren in der Matrize ge- 
führten Unterttempeln und am Stößel der Preffe beteiligten Oberftempeln. Die Stempel lind 
gewöhnlich mit lnfchriften verfehen. Zum Einbringen der pulverförmigen Subttanz in die 
Matrize dient ein Fülltrichter, der auf dem Tifch über die Matrize gefchoben wird. Nach dem 
Zurückgehen des Fiilltrichters erfolgt die Preffung durch den Oberilempel und nach deßen 
Rückgang das Empordrücken des Unterltempels famt der auf ihm liegenden Tablette, die vom 
Fülltrichter zur Seite gefchoben wird und in ein Sammelgefäß fällt. Obermüller 
Tachiol, Silberfluorid, ift ein Eiweiß nur in geringem Umfang zur Gerinnung bringen- 
des Desinfektionsmittel, das in 100], iger Löfung Anwendung findet. Auch lfotachiol (kielel- 
fluorwatierftofffaures Silber) wird für diele Zwecke verwendet. 
Tachyhydrit, Mineral, 2Mg Cl2'Ca C1,  12 11,0. Rhomboedrifch. Wichtiges, fekundär 
in Kalilagern entltandenes .Abrauml'alz"._ 
Tachymetrie, Tacheometrie, Schnellmeffung, Celerimenfura, 
ein Meffungsverfahren, bei dem die Lage- und l-löhenmeflungen gleichzeitig 
ausgeführt werden durch Beltimmung der Horizontalrichtungen, durch Diltanz- 
meffung (f. Entfernungsmeffe r) fowie durch Beobachtung von l-löhen- oder 
Zenitwinkeln oder durch unmittelbare Meffung der Höhenunterfchiede. 
Die zweckmäßige Vereinigung diefer Meflungen oder graphifchen Aufzeichnungen führt 
gegenüber andern Verfahren eine eiterfparnis herbei, die allerdings meilt auf Kelten der Ge- 
nauigkeit geht. Nach den Inllrumenten, die benutzt werden, unterfcheidet man Theodolit-, 
Buffolen- und Nleßtifchtachymetrie und nach der Art der Ausführung Zahlen- 
und graphifche Tachymetrie. Gettatten die benutzten lnftrumente eine befondere Ge- 
nauigkeit, fo fpricht man von Präzifions- oder Feintachymetrie. Die Tachymetrie ilt 
von großer Bedeutung für geometrlfche Vorarbeiten. Die lnltrumente heißen in Deutfchland 
und Nordamerika Tachymeter, in Frankreich und England Tacheometer, in Italien 
Celerimeter. Auch findet man die Namen Omnimeter, Stadimeter, Euthimeter, 
Viel- und Schnellmeffer u. a. Das Tachymeter in Verbindung mit dem Meßtifch nennt 
man Tachygraphometer. 
l. Die tachymetrifchen lnftruniente. 
Tachymeter mit Höhenkreis- und Okularfadendiltanzmefier. Die größte Bedeutung hat 
der mit Höhenkreis und feften Diltanzfäden im Fernrohr ausgerüitete Theodolit. Eine Repe- 
titionseinrichtung am Theodolit gewährt manche Vorteile. Wefentlich ilt ein gutes Fernrohr 
von etwa 25e35facher Vergrößerung, deffen Diltanzkonltante eine runde Zahl, in der Regel 
100, 200 oder auch 50, ilt. Die verfchiedenen Einrichtungen der Fadennetze lind in den Art. 
Fadenkreuz und Entfernungsmeffer befchrieben. Die Kreisablefung foll bequem und 
wenn möglich für den Vertikalkreis vom Okulare aus gefchehen können; die Ablefegenauig- 
keit braucht  mittels Nonien oder Schätzmikrofkopen nicht zu iiberfteigen, aber es ift 
immer Ablefung an zwei diametralen Stellen derjenigen an nur einem Nonius vorzuziehen. 
fowohl für Horizontal- als auch für Höhenkreis. Im allgemeinen entfpricht die getarnte Ein- 
richtung der der gewöhnlichen Theodolite (f. d.) oder Univerfalinitrumente. Bei einzelnen 
Konttruktionen kommen nebenher befondere Teilungen des l-löhenkreifes vor, z. B. Gefälle- 
prozentteilung bei  Teilung nach sin a cos n bei einem Tachymeter von Goulier  
S. 427, eine logarithmifche Teilung bei  In der Regel ift dem Inftrument eine Buffole bei- 
gegeben, und zwar entweder eine Kreisbuffole, die unmittelbar über II 
dem Theodolitkreis liegt (Fig. 3) oder als Autfatzbutiole (Fig. 4) kon- w. 
itruiert ilt, oder auch ein Kaften- oder Röhrenkompaß zur Orien-  u? 
tierung nach dem magnetifchen Meridian. Bei kleineren, befonders  f im 
Reifeinltrumenten kann auch der Horizontalkreis ganz durch eine   
Buffole erfetzt fein (Tachymeierbutlole). {z   Q" 
Der Gebrauch des Tachymeterfernrohres als Entfernungs- Hi.    
meffer geht ganz nach den dort ausführlich gegebenen Regeln vor a1 K Jxx 
(ich. Aus den zwifchen den Fäden (Strichen) abgelefenen Latten-  . " Figul.
        

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