Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schiffbauhölzer bis zyprische Erde
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3207626
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3211989
Strahl 
Strahlapparate 
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Strahl, f. v.w.Gerade. Strahlenbüfchel Ilnbe riff von unendlich vielen 
   g  
Geraden in einer Ebene durch einen Punkt. Strahlenbündelzlnbegriff von 
doppelt unendlich vielen Geraden durch einen Punkt im Raum. Strahlen- 
kurve l-Kurve als Umhüllungsgebilde ihrer fämtlichen Tangenten. Wölffing 
Strahlapparate beruhen darauf, daß ein aus einer tiopfbaren oder gasförmigen Flüf- 
tigkeit gebildeter Strahl beim Strömen durch eine andere Flüftigkeit diefe durch Reibung und 
Vakuumbildung mitreißt. Durch das Anfangen tritt eine Mifchung beider Stoffe ein. Nach 
Energieaustaufch ttrömen beide mit gemeinfchaftlicher Gefchwindigkeit weiter. Wird diefe durch 
Gegendruck vermindert, fo fetzt tich ein Teil der kinetifchen Energie in Druck um, der zur 
Uebermirlidhung deä Gegendriäcläes (Äiept. Ift hierrbelil liampf mitmim Spiele, {ä kondentiert er 
beim ic en, un zwar wir as naugen um o är er, je vo ändiger die ondenfation ift, 
yrvas beli gerhlältnismätifig Qiileraig Damlpfugeglengibierxrvdär kühäeänrfl-ilüftigkeit Itattfiridet.  In der 
echni pie en haup äc ic eine o e: ut, a er un a erdampf. 
l. Luftftrahlwaflerpumpen. Als folche ift die Sprühflafche _(Zer_Itäuber, Drofophor, 
lnhalationsapparat) zu betrachten. Sie betteht aus einem horizontalen, in eine feine Mündung 
auslaufenden Blasrohra (Fig. 1) und einem in derfelben Ebene liegenden fenkrechten Saug- 
a oder Steigrohr e, das in die zu zerftäubende Flüffigkeit taucht. Die aus a ftrömende 
(Sei? Luft erzeugt an der Spitze von e einen Unterdruck, der die Flüftig- 
xi keit in e anfaugt, fortreißt und zerftäubt. f? 
e 2. Luftftrahlluftpumpen werden angewandt zur Eifenbahn- 4  
 wagenventilation (Fig. 2). Die Luft wird aus dem f 
ä e Wagen bei e durch den beim Fahren entttehenden HJZLäTLTW 8    
Luftzug bei a angefaugt und fortgetrieben. Der ._-j":äi:i3j g);  
FQZL Ventilator ift um eine fenkrechte Achte drehbar  "i wwwß  
und ftellt a durch eine Windfahne in die Fahr-     i7' 2 4 
 a Ticmung- C fit C i,  a1 g 
"in"  3. Waflerftrahlluftpumpen, Wafferftrahl- 9.119  f ä ä 
f: gebläfe, Wafferltrahlfauger:   g  
m8,; e a) Körtings Wafferftrahlluft- älä ai g 
 pumpe (Fig. 4) itt ein Waffertrommelgebläfe E ä; f 
Srsizafieiiigssseierweirriizäie tziiäzsßäziaäai 1123.22: 3-   
nung, bei der die Luft nicht durch mehrere ins Freie gehende Oeffnungemfondern nur durch 
eine Rohrmündung eingefaugt wird. Das Walter Itrömt durch die Ein alldüfe c in den Rohr- 
itufzen a und fangt durch Stutzen e, der mit dem auszupuiripenden Raume verbunden ift, die 
Luft an. _Die MlfChdüftöndl (Fig. 4) geht in die konifcherweiterte Druckdufe a, uber, in welcher 
der Gemifchttroni verzogert und in den Stand gefefzt wird, großeren Gegendruck zu überwinden; 
     
mengen.  , ie urc rei erä er erzeugt 
werden. Ueber die hierher gehörenden Weiiinghoufe-Leblanc-Pumpen  
und AEG-Luftpumpen 1'. Bd. 4, S. 776. c) Die MAN baut den Waffer- I,  
ftrahlfauger von H.Miäll1eridfer Flurch einen im Druckwatlerzufluß   
iäääiitä"nfääittfftiäiiäfdäiäifes"ääflfdäifäiäeiällfääiiät? {ß   e 
ventil mit Rückfchlagklappe das Eindringen von Waffer in    i " 
die Luftfaugleiäuntgi- d) Die Wafferftrahlwfefvtän J lpfge-  A  55x31  wajßlt i 
Genfecke ar eie mi ganz geringem a er ruc ei s   i    
Oberflächenkondenfation, wobei das gefamte Kütilwaffer j    e: _,f 
durch die Düfe zum Kondenfator und auf den Kühlturm fließt.   1 A   i;  L f! 
4. Wafferftrahlwafferpumpen bzw. Jauger beruhen gi-iji-ig1 51 fmwx    
a auf demfelben Prinzip und fangen Waffer an, Äijifzfyf  K. xjPT,' r  
225i F2; Z. B. bei Springbrunnen für große Waffermengen.   Xx    
   5. Wafferftrahldampfpumpen. Hier ift be- wie; er  
 fonders zu nennen Körtings Strahlkonden- ff 351V  
 fator. Das mit etwa 4,5 m Druckhöhe bei a     
ä, i (Fig.5a) eintretende Waffer ftrömt durch die  11 f  
E Einfalldüfe c und eine 2. Düfe, das Fried- i.  r";  
, g mannfche Zwifchenrohr, c, in die Nlifch- oder     gli i. 
 Kondenfationsdüfe a1. Der durch Saugtlutzene   f; i;  
 eintrfetende Dampf verteilt tich auf die beiden  i?  
{V  ring örmigen Spalten zwifchen c und o1 bzw. a1 h: er.   "f" 
    
denfator für Vakua bis 9205 und Fig.5c als Vielttrahlkondenfator für folche bis 
95 "I0 bei über 48 msjst Kühlwaffer nach Gebr. Körting. Hierbei bedeutet A Abdampfeintritt, 
B Waffereintritt, C Kondenfataustritt. StutzenS führt zum Vakuumzerttörer, der bei Verfagen 
des Kondenfators das Zurücktreten von Waffer in die Dampfleitung verhindert. 
 im äeifaliei iiiEiektm-Tlr.  täiiffiäiffläg 
ienen, un in nie oren, mi n  c einen 
Dariäfttrahl in den Dampfkeffel gedrückt wird zur Speifung desfelben. Von Ejektoren {ind zu 
erw nen:
        

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