Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schiffbauhölzer bis zyprische Erde
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3207626
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3207941
Sdziffskejfel 
die Bahn kurz und die Leiitungsfähigkeit groß wird, ferner darin, daß nach erfolgtem An- 
fchluß an die Haltungen beide Trogtore geoffnet werden können und gleichzeitig ein Schiff 
aus- und das andere einfahren kann. Ein Nachteil liegt in der Schwierigkeit einer zuver- 
äifiigen Geradeiührung, die meiii durch rauteniörmige Geiiaitäing 
es Schiffswa ens erreicht wird (Fig. 12). Bemerkenswerte nt-    
würie iiammeäi von den Vereinigten fünf böhmifchen  
Maichinenfabriken, Neigung 1:5 (Fig. 13), von Haniel 8:  .1  
Lueg, Neigung 1:8, und von der Maichinenfabrik Augs-   
burg-Nürnberg. Die einzige Ausführung für Schiffe von 70t B]   _mu 
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Fiß- 12- Trogwaße" im Gmndriß- aufdigesräirzfiehch Fig. 13. Trogwagen im Querfchnitt. 
ichwimmend oder trocken befinden, durch Lokomotiven oder andere Zugmittel bewegt werden. 
Ein neuerer Vorfchlag von Röder und Klönne betriift endlich das Laufkatzenhebe- 
werk, bei cäem fin Schliff  B. zunächii durch ein glindewerk aus degi Ugtehrzafie] fenkrräc hft 
gehoben un au eine au katze abgefetzt wird. iefe führt dann_ as c i au einem au- 
erüit wagrecht über den Scheitel und gibt es an ein zweites Windewerk ab, das es in das 
Dberwaifer herabläßt. Ein Nachteil iii bei diefem Entwurf die Trockenförderung, die aber durch 
elaftiiche Stützung aufgehoben werden toll.  
Literatur: Handb. d. Ing-Will, 3. Teil, Wafferbau, Bd. 8, Schiffsfchleufen, Leipzig 1914.- 
Ber. f. d. Mailänder lnternat. chiifahrtskongreß 1905, l. Abt., 3. Frage.  Der Bau d. Dortmund- 
Emskanals. Berlin 1902.  Hagen, WaiTerbaukunil, 2. Teil, Bd. 4, Berlin 1874.  Haberkalt, Der 
internat. Wettbew. f. ein Kanalichifishebewerk, Wien 1905.  Riedler, Neuere Schiifshebewerke, 
Berlin 189a; itrüsmanäiä ilärgdleicli.mächleuferämmecha Hlelbeväärigen] gerlin 1925i? läigrlels, 
Handb. d. a er aues, . . eipzig 23.  ngelhar t, an i   auing.,  ei , a er- 
bau, Bd. 4, Kanal- u. Schleufenbau, Berlin 1921.  Ellerbeck, Eniwurfsarb. f. d. Schifishebewerk 
bei Niederfinow, Die Bautechnik 1927.  811ml? 
Schiffskefiel gliedern fich in: 1. Koiferkefiel für Dampfipannungen bis 
3 at; 2. Zyiinderkeffel mit rückkehrender oder durchichlagender Flamme für 
Dampifpannungen von 4445 at- 3. Lokomoiivkeffel für Dampifpannungen von 
101'115 at; 4. Waiferrohrkeffel bis zu 20 at Spannung; 5. Hochdruckkefiel für 
Dam ff annungen bis 40 at. 
lgiepKofferkeifei lind von parallelepipediicher Form und bettehen, mit Ausnahme der 
abgerundeten Ecken, aus flachen Wandungen, die durch Harke Verankerungen und Stehbolzen 
vertieilt tind. Sie beiitzen 295 Feuerungen, die entweder ganz im Kefiet eingebaut lind, fo 
daß iie unten einen Waiierfchenkel haben (Flachbodenkeffel, bei Hoizfchriien gebräuchlich) oder 
unten offen bleiben (Trockenboden oder FußkeiTel). Die Flamme fchlägt von der Feuerung 
über die den Roit abfchließende Feuerbrücke in die hintere Rauchkammer, und die Heizgafe 
ftreichen von hier durch die über den Feuerungen gelagerten Siede- oder Feuerrohre in die 
vordere Rauchkammer und von dort iri den Schornitein. Sie tind veraltet und nicht mehr im 
Gebrauch    U2],  
Um die tiarken erankerungen zu vermeiden, ging man zu den Oval- und dann zu den 
Zylinderkefieln über mit zylindriichem Mantel und ebenen Endflächen, Stirn- und Rückwand. 
fowie zylindriichen Flammlgohren. DieFletzterlsn werdenMzur beffferen Väicäritandsiähigkegthgegeßi: 
äußeren Druck nach dem atent von 0x. urves, orri on un eighton gec wei 
und gewellt und an den Enden mit der Stirnwand und der flachwandigen Rauchkammer durch 
Bördelungen vernietet, wobei Rückiiclit darauf genommen wird, die Flammrohre für Reparaturen 
ausweclileln zu können. Die Flammrohre erhalten einen Durchmeffer von l-j-1,3 m, und ihre 
Zahl fchwankt pro Stirnwand zwifchen 2 und 4. Die Rauchkammer ift entweder tur al]e 
Feuerungen gemeinfam oder iie iit für die Flammrohre einzeln oder gruppenweife getrennt. Die 
Seitenwände fowie die Rückwand werden mit dem Keffelmantel bzw. der Rückwand durch 
Stehbolzen verbunden, während die Decke durch eine Brücke, die Rolirwand durch die Siede- 
rohre bzw. befondere Ankeirohre veriieift iil. Die gezogenen Rohre erhalten einen Durchmeiier 
von 50 f-90 mm bei einer Wandftärke von 2ä4 mm und werden in den Rohrwänden durch 
Aufdrilien und Umbördeln gedichtet. Zur Vergrößerung der Rofttläche baut man die Zylinder- 
keffel doppelendig, d. h. iie erhalten an beiden Endilächen Flammrohre, die in der Mitte meiii 
in eine gemeinfciiattliche Rauchkammer münden. Für forcierten Betrieb iind getrennte Rauch- 
kammern vorzuziehen, da fonfl die Siederohre leicht zu Leckagen Veranlaiiung geben. Die 
Doppelender iind verhältnismäßig leichter und wirkfamer und beanipruclien weniger Raum. Die 
ZylinderketIel finden als Einender fowie als Doppelender auf Handelsdampfern faft austchließlich
        

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