Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schiffbauhölzer bis zyprische Erde
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3207626
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3208941
Sdzraubenräder  Sdzraubenfdzlüffel 
ftanten Winkel; die abwickelbare Fläche, die von allen Tangenten gebildet wird, fchneidet eine 
zulr Achfe lenkrechte Ebene in einer Kreisevolvente. Der Krümmungsradius ift konltant gleich 
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äi; alle Krümmungsmittelpunkte liegen auf einer Schraubenlinie. Die Krümmungsradien 
erzeugen die Konoidiläche-ä z tgä. Der Bogen ilt der Ganghöhe z proportional. Die Ver- 
bindungslinie der Mitten eines Bogens und der zugehörigen Sehne geht durch die Achfe und 
lteht zu diefer fenkrecht. Auch die Hauptnormale der Schraubenlinie fteht zur Achfe lenkrecht; 
die Schmiegungsebene zbilde; mit letzterer einen konltanten Winkel. Der Torlionsradius ilt eben- 
falls konftant gleich l-Li. Der Zylinder ilt die rektifizierende Fläche der Schraubenlinie. 
Die Schraubenlinie kann in licli lelblt ohne Aenderung der Krümmung und der Torlion ver- 
' fchoben werden. 
Literatur: [1]Salmon, G., Analyt. Geom. d. Raumes, deutfch v. Fiedler, Il, S. 151, Leipzig 1880. 
 [2] Serret, Lehrb. d. Differentia1rechn., deutfch v. Harnack, 8.411, Leipzig l884.-[3] Gugler, B., 
Lehrb. d. delkript. Geom., 4. Aufl., S. 241, Stuttgart 1880.  [4] Renfer, A., Ueber Schraubenlin. 
u. Schraubenfl., Burgdorf 1900.  [5] Nugel, F., Die Schraubenlin., Halle 1912. Wöljying 
Schraubenräder, Zahnräder mit fchraubendem Eingriff. 
Die eigentlichen Schraubenräder (Fig. 1) haben (gewöhnlich um 90") gefchränkte Wellen, 
wogegen die Schrägzahnräder (F ig. 2) auf gleichgerichteten Wellen litzen. Die erlteren, in Fig.1 
beide linksgängig, benutzt man wegen ihres fanften Ganges u. a. gern zum Antrieb der Steue- 
rung mit 1:1 oder 221 an Kraftmafchinen, aber nicht für große Kräfte, weil die Zähne fchrau- 
bend aufeinandergleiten, dabei ltets nur in 
191.,  einem Punkte der Flanke, nicht in einer Linie, VIKX 
 in,   anliegen und Seitenkräfte auf die Lager ab-   x 
iit   i  fetzen. Nach Fig. 3 liehen die Umfangskräfte P  " x 
    "JA.  und die Seitenkräfte S zum Normaldruck N mit ääi 
 eng;    deren Reibung RINtgg in der Beziehung ts 
   Nlcos 9:P1f C05 (.31  4') I Sifsi" (F71  1')   1- 
   : Pilcos (alte) I SZISin (a. 4 e). wobei  äfä f 
  ßl  ßz I 900 I dem _W1I1kEI der Wellen ift.   
    Man berechnet fürN die Normalteilung tmfenk-   
f); lt" M)" (i:   recht zur Zahnrichtung, wie die Zahnftärke  5: 
 islihßij fit     der Stirnräder mit der Hälfte der für diefe B N I" 
     lf zuläfligen Spannungen. Danach ergeben {ich F,  3_ 
           g 
    t). die Stirnteilungen aus t, cos ßlztoztz cos (92 
   für tl :n D112, und tz : n Dzjzz bei ig ß, : ctg ßz : Dlnlfßgzz. 
I?   und  Die Radbreiten haben über 121: t, und bzzt, 
Fig. 1. Fig_2. keinen Einfluß mehr. Bei ltärkerer Ueberletzung geht das Getriebe 
in einen Schneckentrieb über. Schraubenzahnräder (Fig. 2) mit 
lOä20oNeigung, rechts- und Iinksgängig gepaart, arbeiten wie Stirnräder, mit ruhigerem Gang. 
Für große Gefchwindigkeit und Stärke benutzt man, um den Seitenfchub möglichft auszu- 
gleichen, zwei entgegen geneigte Räderpaare (f. Bd. 2, S. 305, Fig. 14), die zu Pfeilzahnrädern ver- 
einigt werden können. Auch Kegelräder erhalten mitunter fchräge oder bogenförmige Zähne. 
Literatur: [1] Schiebel, Zahnräder, Bd. 2, Berlin 1922.  [2] Dinglers Polyt. Journ. 1899, 
Bd. 312, Heft 4, Schraubenrädertrieb m. Ruhepaufen. Lindner 
Schraubenfchlüffel dienen zum Anziehen und Löfen von Schrauben. 
Die für alle Maulweiten verftellbaren Schliiffel verfchiedener Bauarten haben meilt 
zu breite und dicke Köpfe und gewähren nicht das für die Stärke der Anfpannung nötige 
Gefühl. Die Einfachfchrauben- 
  k: fChIüffCI (Flg. l) 113Ch DIN 129  
  "fq- und die Doppellchlüffel (fig. 2) ,   ( (an 
  nach DIN 130 und 131 mit 1111-   
MP5  in; gleichen und gleichen Maulweiten g  : 
i  ß lind im Gelenk gelchmiedet oder   
i  , gepreßt und im Maul eingefetzt,   
g   von Temperguß weniger ficher,   
 13?  Blechlchlüffel geltanzt (DIN 658).   
f 3;  Schlaglchlüffel (DIN 133) werden    
i" ä  mit dem Hammer felt angetrieben,  
I ä  wenn die Verlängerung des ein-  
f   fachen Griffes durch ein aufge-   
pßemmm  i); ltecktes Rohrftück nicht genügt. 7  "  
" i Stßßkßhlüffßl (Fig-4KD1N ö65l55) Fig. 2. Fig.3. Figwl. Fig.5. Fig.6. 7. s. 
Fig. l. können aus einem Rohr gefchmie- 
det werden (DIN 659). Hiilfenfchlüffel (Fig. 6) werden auch als Vierkantlchlüffel 
(DIN 132 u. 657) ausgebildet. I-Iakenfchliiflel (Fig.3) DIN 1810 braucht man für Kreuzlochmuttern 
(DIN 548 u. 1816117) an Werkzeugmalchinen) und Nutenfchlüflel (Fiä. 8) für Viernut-Rund- 
muttern (DIN 1804[5 u. KrK 251); den Auffetzfchliiflel (Fig. 7) oder den abelfchliillel (Fig. 5) für 
Zweilochmuttern (DIN 547); eine ähnliche Gabelform für Schlitzmuttern (DIN 546 u. 549) an Stelle 
von Schraubenziehern (nach DIN 137) für Schlitzfchrauben. Lindner
        

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