Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Masse bis Schiffbau
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3198731
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3206932
Sdzadz tförderung 
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wird der Handhebel H nach links umgelegt, fo weicht die Stütze nach links aus, und der 
Schacht ift für das niedergehende Geüell frei (Fig. 10b). Bevor das Geßell wieder herauf kommt, 
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'ßl.uä  "TU, sf  y  Fig. 12. Abiertigen eines 4 Etagen-Gettelles mittels einer 
"i? r i_ t   Hilfsbühne und einer Bremte. 
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 55 x  Fig_ 11_ wird durch Umlegen des Handhebels nach rechts 
 , Z die Stütze in die Anfangsftellung zurückgebracht, 
 das aufgehende Crettell legt die Stütze zurück (Fig. lOc); dann fällt 
tie durch ihr Eigengewicht in die Stellung der Fig. 10a zurück, und 
das Gettell wird aufgefetzt. 
11. , Das Abfertigen der Geftelle. Am Ftillort und an der Hänge- 
] T bank wird die Zeit für die Abfertigung der Geflelle erheblich ver- 
  6 mindert, wenn man auf beiden Seiten des Schachtes Plattenböden P 
maß g!  verlegt, um die vollen Hunde von der einen Seite aufzufchieben und 
ß g Q ' zugleich die leeren nach der andern Seite abzuziehen (Durch- 
 Q xg ftoßen der Hunde). Man befördert letztere um den Schacht herum, 
- Z z. T. mechanifch mittels Unterkette. In Fig. 11 ift v das Gleis für die 
s vollen, l das für die leeren Hunde. Das Ablaufen der vollen Hunde 
Il vom Gettell und das Auflaufen der leeren auf das Geftell, weiter der 
 " Umlauf der Hunde zur Entladung und zum Schacht zurück wird 
Fiz- 103- b- C- mechanifch bewirkt. Die Cileife erhalten vom Schacht zum Wipper 
etwa 3,5 "I0 Fall, {o daß die Hunde diefen Weg felbtttätig durch- 
laufen. Nachdem die Hunde entleert und aus dem Wipper gettoßen worden tind, werden fie 
von einer Unterkette erfaßt und eine fchiefe Ebenehinaufbefördert. Dann werden tie von der 
Kette frei und laufen auf geneigtenBahn felbtttatig zum Schächte; hier werden {ie zunachft 
von einer Verriegelung aufgehalten, bis das Gettell wieder erfcheint. Die Verteilung _der leeren 
Hunde auf die beiden den Fördertrümern entfprechenden Gleife gefchieht mittels einer felbtt- 
tätigen, durch die lebendige Kraft der fahrenden Hunde betätigten Weiche. Um das felbtttatige 
Ablaufen der vollen Hunde vom Geitell zu erreichen, itt der Gettellboden eiitwede; dauernd 
geneigt und eine befonders gute Verriegelung der Hunde angebracht, die beim Auf etzen des 
Gettelles gelott wird, oder der Cieftellboden ftellt {ich durch das Auffetzen i_n eine geneigte 
Lage. Um die leeren Hunde auf das _Gettell laufen zu laülen, wird durch einen Handhe _el 
die Verriegelung gelott und zugleich eine Kuppelung eingeruckt, die eine Unterkette mit Mit- 
nehmer in Bewegung fetzt und die Hunde auf das Geitell fchiebt    
Bei Cieftellen mit mehreren Etagen izibereinander kanri_die Bedienung auf 
zweierlei Weile erfolgen: entweder werden die einzelnen Etagen nacheinander auf einer 
l-Iängebankfohle bedient, dann muß das Gettell Jedesmal um Etagenhohe gehoben (umge- 
hängt) werden  hiermit itt ein _Zeitverl_uft verknüpft  oder es find am Schachte, ent- 
fri_rechend_ der Zahl der Etagen, eine gleicheZahl Bühnen und Bremten angebracht, dann 
konnen die Hundeauf allen Etagen gleichzeitig ausgewechfelt werden, es niuffen aber die 
vollen Hunde _von Jeder Bühne auf die Hauptfohle herabgebremtt und zu gleicher Zeit Je ein 
leerer Hund hinaufbefördert werden. Jede Bremfe muß von einem Manne bedient werden.  
Beide Verfahren konnen_ auch vereinigt werden. Bei einem Vieretagengeftell werden mittels 
einer Hilfsbühne und einer Bremfe Br (Fig. 12) zunächtt die Etagen 2 und 4 und nach ein- 
maligem! Uräiliängen um eine Etagenhöhe die Etagen 1 und 3 bedient. v tind die vollen, l die 
leeren un e. 
Tomfon hat vorgetchlagen, um bei Geitellen mit mehreren Etagen das Umhängen zu 
vermeiden und auch um Arbeiter zu erfparen, für jedes Schachtiördertrum je 2 Hilfsgettelle, für 
die vollen und für die leeren Hunde, zu verwenden. Die 
Einrichtungen Iind verhältnismäßig verwickelt und deshalb  
nur {etgtgnfgpggiweltrdet tycfädetp .111 ßb h E k lb 
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(Eig. 13) itt ein Erfatz für die Auffeittzilrlcarrichtung, fetzt aber Ü  _xg_ 
ein genaues Etnttellen der Forderge e e bis auf wenige cm  3371369,  
voraus, da das Gettell frei am Seil hängt. Der ankommende i!  
Förderwagen trifft auf den Hebel a, drückt dadurch die H 
Bühne b auf den Rand des Förderkorbes und fährt ruhig auf  
das Getiell  Eß- 13- "xx
        

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