Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Masse bis Schiffbau
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3198731
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3202452
Parzgeffdliff  
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(Fig. l) und erftreckt {ich längsfchifls meitt über zwei Drittel bis vier Fünftel der Schiffslänge. 
Zwifchen Außenhaut und Innenboden {ind die Querfpanten und Längsfpanten angeordnet, erftere 
 querfchiffs in einer Entfernung von 
t w f1,2 m, letztere lläiggsgcgiffs in Ent- 
  ernun en von , T , m. 
 v;  lngbeftimmten Abttänden, vier 
 bis {echs Spantentfernungen, wer- 
u a [(93 den die Querfpanten watierdicht 
 p-l i  i  fixe 1 hergeltellt, desgleichen {amtliche 
'   QuerfpantemaufdenenvomDoppel- 
    
    j boden aus wafferdichte Querfchotte 
 , (sie? aufgebaut find. Auf diefe Weife 
K X" guä, wird im Schiffsboden ein weitver- 
  W11 zweigtes Zellenfyttem gefchaffen, 
  14 u das bei Grundberührungen und 
 q i  f-ji für den Angriff von Torpedos und 
 im  es    A? Minen die Sicherheit des Schiffes 
     l_ erheblich vermehrt. Gegen die 
   4: i" Sprengwirkung der Torpedos wer- 
, A i g  den ferner an den Schiffsfeiten, 
f,   211GB; Dopgelbdoden bis zum PHXIÄIIZEI- 
 ec reic en , ein bis zwei all- 
A  dgärilggfchräighherentfprechende wafferdichte 
 _  gerichtet, und bildet meitt 
i  g ein drittes Län sfchott die Be renzun swand 
l  für die dälälg anttoßendeng Längsäohlen- 
 Es!  bunker. J Seitfden KErfahrungen aus dem 
  y Ruftifch- apani chen rieIg l904f05 wurde der 
o A  ab o; an  Unterwafferfchutz gegen orpedo- und Minen- 
c (Q  o   explofionen durch Einführun eines Tor edo- 
   fchotteädaus Panzerbläzhengentwickeltl? das 
      {ich au ie Länge der afchinen- und Keffel- 
25511611. liallalzittellkrlilel. arliiriirierlfifäfif) längilbftädyen? fLfiifii- räume {owie der Munitionsräume eritreckt 
 Mxßeleiiärdezlpmzearzir: (Fig- 21 Außerhalb des Tmpedtlcholles m 
i-nattkaften. o Gürtelpanäiätigglglolzhinterlage. q Panzer-  
leerbleibt und bei eintretenden Exploiionen 
die Druckgafe verteilt. Eine weitere Trennung der  
Räume unterhalb des Panzerdecks erfolgt durch eine 
größere Anzahl Querfchotte, die {ich auf dem Doppel-  
boden auffetzen und bis zum Panzerdeck reichen; F!   
ferner (teililiäeijfe duräh Äiraljfferldichtä llxlittegänlgsfchotte  f 
{owie urc ie wa er ic erge e en epa ungen    
der Zwifchendecks fowie Plattformdecks.   _ [a 
Das Panzerdeck, bettehend aus zwei oder drei   l l 
Lagen Platten von im ganzen 60-375 mm Stärke, {chloß      _  
früher den Panzergiirtel oben ab. Bei den neueren X i  lr 
Panzerfchiffen (Fig. 2) iI't das Panzerdeck, nach Art  A  k 
der Parizerdeckfchiffe, nach den Schiffsfeiten herunter-       
gezogen und endet am Panzerträger. Reicht der Ciürtel-  u 
panzer nicht über die ganze Schiffslänge, {o wird das m l H 
Panzerdeck außerhalb des Gürtels, der alsdann hinten 'f 9' 
bzw. auch vorneddurch ein gepanzpertes guirfchcptt  b 
ab efchloffen wir , nach Art des anzer ec s er   a 
geigchützten Kreuzer in ftarker Krümmung nach der    u-u 
Boglviäand lbis 815i 1,5 m untgthallb lgeä Kcßnftruktjionls- 1' i I" I" 
wa er inie .inun ergezogen. er a es anzer ec s   
ift an der Bordwand bei den älteren Typen ein Kork-  
dammhhßgugigeigihi, "m beimwßgichßhifßgi d"  
Außen au as in ringen von a er mög ic ein-  ,   Q 
zufchränken, desgleichen erhält das Unterwafferpanzer- m  vfääßlfßgtßglä-Abfeffuiß?" 
deck dann einen Korkdammgürtel, der etwa 1 m über q Miitelgange. r Dotkkiele. 
die Konftruktionswailerlinie hinaufgeführt ilit; bei den 
Schiffen neuerer Bauart wird der Schutz an Stelle des Korkdamms durch einen Seitenpanzer 
(geringerer Dicke als mittelfchiffs) erfetzt. Die fchwere Panzerung fetzt {ich zufammen aus 
dem Panzergürtel nebtt etwaigem Panzerquerfchott oder einer Panzertraverfe, der gepanzerten 
Zitadelle und der darüberliegenden zentralen Kafematte, den gepanzerten Gefchütztürmen nebtt 
Unterbauten, den gepanzerten Einzelkafematten, den gepanzerten Kommandotürmen {owie den 
gepanzerten Schächten für Munitionsaufzüge, Kommandoelemente ufw. 
Wefentliche Aenderungen haben die Formen der Steven erfahren; da der Rammangriff 
in den Hintergrund getreten ift, {o hat man beim Vorfteven den Rammfpom aufgegeben und 
begnügt {ich mit einem Unterwaffertorpedorohr für den Bugangriff. Der Hiritertteven ift nach 
Einführung der Dampfturbine als Antriebsmotor mit 3-34 Schraubenwellen {owie der Doppel-
        

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