Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Masse bis Schiffbau
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3198731
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3201228
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Neberztief  
Neigungsverhdltnis 
dääftte, BerIXiblIBQäIIINDie Nübeflffäillgh, Berlin 1893.  [5] Mohr, Abhandl. aus d. Geb. d. Techn. 
ec  a  , r. 21, Die e enfpann. im ebenen Fachwerk, b) Abh. XIII, Nr. 13, Die 
Eerechiä d. lälesengpänn. in Iäichvlz. m. fäeiff. Knotenverbind, läufig Berlin 1914.  [6] Techn. 
ommi ion  er  chweiz. rüc en-u. ienhochbaufabr.(T.K. .S. .),Nebenf ann.inf.verniet. 
Knotenpunktverbind. eif. Fachwerkbrücken, Zürich 1922 (m. Ang. d. wichtigftgn Literatur; f. a. 
Schweiz. Bauztg. 1923, Bd.80, S. 178).  [7] Bleich, Theorie u. Berechn. d. eif. Brücken, S. 470, 
Fgrlin 122a E [8] RgppmitsgSälf les epreuves de charge jusqu'ä rupture de l'ancien pont sur 
mme o usen, ern  Maier-Leibnitz 
Nebentief (Nebenkanal), der in den Hauptentwäfferungskanal der durch 
Deiche gefchützten Niederung mündet und die kleinen Abwäfferungsgräben 
(Zuggräberi oder Zugfchlote) aufnimmt. Sdrulze 
 Negativdruck, graphifche Druckverfahren, bei denen die Schrift (Abbildung) 
die Farbe des Papiers, der Grund dieaufgedruckte Farbe zeigt. 
1. Vom Original in Strichmanier (vgLKlifchee) wird ein photographifches Negativ und 
von diefem ein abziehbares Diapofitiv erzeugt, das dann ganz fo wie fonft das Negativ zur 
Hertteälung [eines läuchdruckkligheels (f. Phototytpie) oder eineä Flachdruckform (f. Litho- 
grap ie, icht ruck und in ographie) enutzt wird. .Man macht von der pofi- 
tiven Originalform einen Abdruck auf fehr transparentes Papier, beftäubt diefen mit Bronze- 
pulver, kopiert auf eine mit lichtempfindlicher Schicht verfehene Platte, walzt mit fetter Farbe 
ein, entwickelt und ätzt die Bilditellen. 3. Auf einem mit Kleefalz polierten Steine wird von 
der Poiitivform ein Umdruck mit magerer Druckfarbe vorgenommen, mit Kolophoniumpulver 
beftäubt, diefes angefchmolzen, der Stein geätzt, entfäuert, mit fetter Tufche übergotfen und 
mit Terpentinöl ausgewafchen. Hierauf nehmen der Grund, nicht aber die Bildttellen die Druck- 
farbe an._ 4. Von der Politivform wird ein Abdruck auf lichtempfindliches Gelatinepapier ge- 
macht, diefes belichtet, eingefchwarzt und in kaltem Walier gebadet. Die durch den Aufdruck 
vor Belichtung gefchiitzten Leimpartien quellen und geben die fette Druckfarbe an eine darüber- 
gerollte Samtwalze ab, während die belichteten gegerbten Stellen fie feithalten. Nun wird auf 
Stein-, Aluminium- oder Zinkplatten für Flachdruck umgedruckt. 5. Man macht von der Ori- 
ginalform einen Umdruck auf einen mit lichtempfindlichem Afphalt bedeckten Stein, itäubt mit 
Bronzepulver und belichtet. Die vom Umdruck bedeckten Bildftellen laffen fich fodann in 
Terpentinöi auswafchen und werden geatzt._ 6.4111 die Pofitivform eine Gravüre, wirdtie forg- 
faltig gereinigt und der trockene Stein mit einer harten Walze eingefchwärzt, wobei die Ver- 
tiefungen rein bleiben. Hierauf druckt man um. 7._ Man malt Schrift oder grobe Zeichnungen 
mit paftofen Subitanzen auf und formt galvanoplaftifch oder ftereotypifch ab (Tachytypie). 
d Neigungtlieiglungswinkiel, Inlieiit gleifhbidedutend gebraucht, der Winkel, 
G11 E1116 geneige 11118 m1 ET OHZOH 3611 1 E  
Der Winkel wird bei der Höhenmeffung Höhenwinkel (f. d.) und bei Geländelinien 
 die   e d") 
r rigonomeri  s ung  r an _n.  
Neigungsmeffer, Inftrumente, die zur Meffung von Neigungswinkeln, Hohen- 
winkeln oder Zenitdittanzen dienen (f. Gefällmeffer und Nivellieren). 
Neigungsverhältnis oder kurz die „Neigung" einer Weg- oder Bahnftrecke 
ift das Verhältnis des Höhenunterfchiedes h zweier Punkte diefer Strecke zu ihrer 
wagrechten Entfernung! (f. Fig. 1); iie wird ausgedrückt entweder als trigono- 
metrifche Tangente des Neigungswinkels a oder als Verhältnis der Höhe 1 zur 
zugehörigen Länge oder als Höhe auf die Länge 100 oder 1000, alfo z. B. 
tga:0,08 oder 1:125 oder 0,805 oder 80100. 
Die Neigung erfcheint bergauf als .Steigung', talab 
S als ,Gefäll' oder „Fall'. Bergauf ift die zu befördernde 
- - Laft G um die Höhe h zu heben, bergab um ebenfoviel 
Q5199-  1 zu fenken.    
- h Die Neigung fpielt bei allen Verkehrswegen, befonders 
AAK bei den Eifenbahnen, eine wichtige Rolle; fie ift überall 
_ da, wo erhebliche Höhenunterfchiede des Geländes 
 zu überwinden find, in erfter Linie für den Charakter und 
 die Leiftungsfähigkeit einer Bahn maßgebend, denn der 
 Bewegun swiderftand fetzt {ich zufammen aus dem all- 
im:  g    
Fig L  gemeinen Bewegungswiderftand (Zapfenreibung, Reibung 
Q zwifchen Rad und Bahn, Luftwiderftand), der auch auf 
der wagrechten Geraden vorhanden und proportional dem 
Normaldruck (G cos a) ift, und der in die Richtung der_Neigung fallenden Seitenkraft (G sina) 
des Gewichts G, dem fog. „relativen Gewicht", das bei der Bergfahrt in pofitivem, bei der 
Talfahrt in negativem Sinn zum eriteren hinzukommt. Ift der allgemeine Bewegungswiderftand 
in der wagrechten Geraden bei G: Zuggewicht Wg kgzwg-Gr, fo ift er in der Neigung ent- 
fprechend dem geringeren Normaldruck wg G: cos a, und wir haben als Gefamtwideritand in 
der Neigung 
W: kg: wg- Gr- COSrz i G:  1000  sina oder  3131000 iga) G; (1) 
Die auf Eifenbahnen vorkommenden Neigungswinkel find, abgefehen von Seil- und fehr fteilen
        

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