Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Hebelarm bis Mass
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3188643
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3197167
Mafdzinengewehre 
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 m P gleichzeitig die abzufeuernde Patrone im Lauf und 
g h. v;  eine neue Patroneum Gurt. Vom Veifchluß prnit 
k   w:  gütig. i zluliäiclägenommeliytzieht er diekleergefchoffene Hulte 
 "e v.  ie neue a rone zurüc , gleitet danach ab- 
 u f ävarts, fo daß er beim Voritoßeri des Verfchluffes 
V  s.  h riäiiäeäeifätififsiiääiäf? iiiääi difnlfeiifilciiilifie 
  '  blick wird der Patronenträger wieder angehoben, 
   wem danach die nach dem Schuß gefpannte Schlag- 
  bolzenfedcr gelöit, der nächlle Schuß abgefeuert. 
l   Dies wiederholt fich, folange 
       a Das Hotchkiß-Mafchinen- 
 K  geweht itt ein Gasdrucklader, 
   _ nach einer Erfindung des öiler- 
 _    reichifchen Rittmeifters Frei- 
F. _2_      herrn v. Odkolek ebaut. 
 E2132" Frankreich, das wert wir eine 
"Veflshluß- fReeler für gie Feuergßtßhwlndigkeit. jl-Iariugnrr. r Vifier: nationale Mafchinengewehr- 
h Handrad der Hohenrichtmafchine. v Verbindungsfiück. waffe legte (HßtChkiß, naturali- 
hat das Hotchkißgewehr verfchiedenen Verbefferungen unterzoüenerärangofff)?1885m Parts), 
folgende Einrichtung: Der veritärkte Gewehrlauf itt 43 cm Vüngiirär Mgsd y emtmg. 2) lügt 
unten gehenden Bohrung von etwa 4 mm Dmr. verfehen Ein Gask unl  (m) eläer nach 
rung zu einer Gas-   am] u r von er Bon" 
kammer, in der    
gleichliegend zum    e    
Gewehrlauf ein Kol- W   "         
ben mit Kolben-    e-  Ä   i   ' 
ltangeläufhdie Kol-   i"" e  e"       
benitange endet hin-        k      
ten in einer Zahn-  "      
itange. Sobald beim   ' 
Schuß das Gefchoß e   "m3    
über die Laufboh-  '     x.  "w  "m     
rung hinweggleitet,      
fchlägt ein Teil der-  "Y   PI    "  
Gafe in die Gaä-t        
k d tt"      
dgiälmäzlgläln ngch Fig. 3, Das Mafchinengewehr Syftem Schwarzlofe (in der tiefiten Feueritellung). 
vorn. Hierbei wird eine um die Kolbenitange liegende S  lf d f  
mittels der Zahnitange der Verfchluß nach hinten geführt, ggtfffinef. elit zilleiänägsgigifgltulgäetzriägfi 
fo bewegt die fich dehnende Spiralfeder Kolbenftange und fomit den Verfchluß wieder in ent: 
gegengefetzter Richtung zum Schließen. Beim Oeffnen und Schließen wird die Patronenzufüli- 
rung, der Auswerfer und der Schlagbolzen beiätigt. Der Gasdruck kann durch einen Hahn 
am Gaskanal, die Feuergefchwindigkeit durch einen Hebel am Verfchluß geregelt werden 
Das von Schwarzlofe erfundene Mafchinengewehr (Fig. 3) ift, wie das Maxinngenyeh; 
ein Riickttoßlader. Aber währendbei dem Maxim-Gewehr der Lauf zunächit ruit dem Verfchluf; 
zurückgleitet, bis das Gefchoß die Migidung verlaffen hat, iteht beim Senwal-Zlofeßewehr der 
Lauf fett, der Verfchluß gleitet allein zurück, und zwar iobald der Riickitoß den Widerßand 
einer Schließfeder und eines Spanngelenks überwunden hat. Das tritt frühzeitig ein und zwin t 
zur Anwendung eines kurzen Gewehrlaufs, zum Gebrauch von Randpatronen und eines bä- 
fonderen Patronenölers.  Von befonderer Bedeutung iit die Laufkühlung. Maxim und Schwarz. 
lofe wendeten urfprünglich Wafferkütilung, l-lotchkiß Luftkühlung an. Bei der Wafferkühlnn 
iit der Lauf von einem Mantel  meift aus Stahlblech  umgeben, de, mit Waffel- gefüugt 
wird. Dadurch wird die Waffe fchwer. Bei der Luftkühlung 111 de; Lauf von Ausßrahmppcn 
(Radiatoren) bzw. von einem befonders geformten Mantel aus Aluminiumbronze (St. Etienne 
M.[O7) umgeben, wodurch die Wärmeableitung befördert wird. Das Gewicht iit geringer jedoch, 
iit diefe Art der Kühlung unzureichend und macht öfteres Auswechfeln der überhitzten Länfe 
notwendig (umftändlich bei fettftehendem Lauf). Verfuche, den Lanf mit einem Mangel von 
cherniicher Kühlfubitanz zu umgeben oder dem Mechanismus ein Gebläfe einznQi-dnen das 
nach jedem Schuffe einen Luftftrom durch den Lauf ftößt, ferner einzelne Patronen mit flüiiiger 
Luft oder Kohleniäure von Zeit zu Zeit zu verteuern, haben bisher kein brauchbares Ergebnis 
gehabt. Dagegen hat die Ausgeftaltung des Laufmantels an der Mündung als Düfe fo daß 
jeder Schuß die zwifchen Lauf und Mantel befindliche Luft mitreißt und dadurch einen itark 
kühlenden Luftilrom erzeugt, {ich bewährt; die Düfe wirkt zugleich als Rückftoßveritärker und 
vermindert das Miindiungäfetuer. f d 
Zum Zuführen er a ronen in Patronengurte, -ftreifen oder -rah  G b n 
Als Schießgeftell wird _für die fchweren Mafchinengewehre entwerägl eflne Ärltaäihlitten 
(Fig. 1) oder ein Dreifuß (Fig. 2 u. 3) verwendet. Trotz verfchiedener Nachteile hat der letz. 
tere am meiften Eingang gefunden, weil er um etwa l0 kg leichter iit. Schutzfchilde von etwa 
30 kg Gewicht vervollitandigen die Waffe. Die Richtgeräte entfprechen denen der Geienülze
        

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