Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Hebelarm bis Mass
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3188643
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3196912
M 
im Münzwefen : Mark, als lateinifches Zahlzeichen : 1000 
Handfeuerwaffen M : Modell (M[98, Modell vom Jahre 1898); 
fkopie : Mikromillimeter (0,001 mm). 
als Abkürzung: 
m : Meter; bei 
(MM : 2000); 
ß in der Mikro- 
Mäander (Band ä la grecque), ein Flachen- und Bandmotiv, deffen Hauptglied einen 
fortlaufenden, gewundenen Linienzug in eckiger oder runder Ausführungsform bildet. 
Der Name ftammt von dem vielfach gewundenen Fluffe Mäandros 
in Kleinalien. Es gibt zahlreiche Abarten der Mäanderformen. Die 
Figur ftellt eine namentlich in Griechenland zur Ausfchmückung von 
Flächen in der Baukunlt und auch in der Töpferei viel angewandte 
Form dar. 
Literatur: Meyer, F. S., Handb. d. Orriamentik, Leipzig 1888. 
Maarad, erltklatlige neue ägyptilche Baumwollforte, welche die degenerierte Sakelaridis 
erfetzen foll. 
MQCIgHO, dem Wiener Sandltein altersgleicher, eozäner, feinkörniger, zuweilen k0nglo- 
meratiicher grauer Sandftein mit kalkigem Bindemittel. Wird bei der Verwitterung durch Bildung 
von Braunei enerz gelb oder braun. Die Schichten wechlellagern mit Tonen und Kalklteinen 
und treten vornehmlich in den öftlichen Südalpen auf (Krain, llirien, Siidtirol ufw.). Die Sand- 
lleine werden für rauhes und behauenes Mauerwerk, auch als Belag für Bürgerfteige und Fuß- 
boden benutzt. Brduhdufer 
2 
Mac Laurinfches Theorem, die Reihe F(x) z F(0) ifiamowrfjf" (o) 
3 , n     
iäF " (0) -i-  . . -l- R", wo R„ : äF" (ü x) das Rettglied (19111 eine Größe 
zwifchen 0 und 1). Dabei müfien F (x) und feine Differentialquotienten zwifchen 
0 und x iietig fein. waifying 
Mafurratalg, Mafura, ein aus den Früchten von Trichilia emetica Vahl. auf Madagas- 
kar, Mozambique und Reunion gewonnenes feftes Fett von gelblicher Farbe. Schmelzpunkt 42", 
V. Z. 200, J. Z. 45, befteht zu 55 "[0 aus Olein und 45010 aus Palmitin. Dient zur Seifenfabri- 
kation und foll zur Kerzenfabrikation nach Europa gelangen. 
Literatur: Ubbelohde, Handb. d. Chemie u. Technol. d. Fette u. Oele, Bd. II, Leipzig 1920. 
Magazin, ein Gebäude zur Lageruni von Handelswaren aller Art, insbefondere von 
Lebensmitteln in großen MaiTen. Weiteres i". odenfpeicher, Silofpeichenund Speicher. 
Magifche Quadrate. Quadratifche oder andere Figuren, in 1 15 8 10 
denen die natürlichen Zahlen von 1 an bis zu einer beitimmten 12 6 13 3 
Zahl fo angeordnet lind, daß die Summe gewiffer Reihen und Dia- 14 4 11 5 
gonalen denfelben Wert hat, z. B.: 7 9 2 16 
Literatur: [l] Kürten, J. B., Theor. d. mag. Zahlenquadr. u. Kreife, Köln 1896.  [2] Scheffler, 
H., Die mag. Fig., Leipzig 1882.  [3] Weidemann, Zauberquadr. u. and. mag. Zalilenfig. d. Eb. 
u. d. Raumes, Leipzig _l922.    W651i": 
Magma, Bezeichnung für die feuerflüflige Gefteinsmaffe, die 1B nach chemifcher 
Zufammenfetzung und Art der Erliarrung zu verfchiedenartigen Maffengetteinen 
(Granit, Porphyr, Bafalt, Lava uff.) werden kann. Brduhdufen 
Magnalium iit eine Aluminiumlegierung mit 10-15010 Magnelium, die 
durch Beizen in einer Löfung von 10 T. Natriumhydroxyd und 2 T. Kochfalz 
in 88 T. Walfer bei 60" eine fchöne iilberähnliche Färbung erlangt. 
Nach dem Bad wird mit einer Bürfte bearbeitet und kurz mit konzentrierter Salpeter- 
fäure iowie nachher mit Waffer und Sägefpänen nachbehandelt. Marx" 
Magneiiakalk, fchwach gebrannter Dolomit, der, gepulvert, hydraulifche Eigenfchaften 
befitzt, itark gebrannt (ich wie magerer Kalk verhält (lZMörtel). 
Magneiiaweiß, weiße Körperfarbe, durch Fällen von fchwefelfaurem Ma- 
gneiium mit Aetzkalk oder Aetzbaryt erhalten. 
Magneliazement befteht aus 250], Magnetia,  Chlormagnetium und 
50 "I, Hydratwaffer, wurde 1. von Gurlt vorgefchlagen als Bindemittel für Stein-
        

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