Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Hebelarm bis Mass
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3188643
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3196568
Luftgas 
Luftpump?" 
773 
Forfchungsarb, Heft 265. Differt; Wagner (Seck), Differt, Dresden 1925, Theoret. Unterfuch. 
d. pneumat. Fördervorg. (Handb. d. Mech., IV.Bd., Leipzig 1927); DerlI, Die Luftltromerzeug. f. d. 
pneumat. Transport, Zeitlchr. d. gefamt. Mühlenwiff. 1924, S. 85.  [5] Mühlenbau 1, 1, S. 28, u. 
I, 2, S. 787.  [6] Schuppenpanzerfchlauch v. Gebr. Jakob, Zwickau (Zeitlchr. d. Ver. deutfch. 
Ing. 1914, S. 154, u. Glafers Ann. 1917, II, S. 70).  [7] Buhle, „Hütte', 25. Aufl., II, S. 796.- 
[8] Zeitfchr. d. Ver. deutfch. Ing. 1923, S. 850.  [9] Buhle, "Glückauf" 1916, S. 333; vgl. ebend. 
Slaub- u. Afchenablcheider, Bauart Schwabach, d. Gel". f. künltl. Zug, Charlottenburg; ferner 
Wagner, Mühlen- u. Speicherbau 1920, S. 99; vgl. a. ebend. 1921, S. 761, fowie Fördertechn. 1921, 
S. 156; ferner Baumann, Zeilfchr. d. Ver. deutlch. Ing. 1923, S. 954.  [10] Buhle, Zeitlchr. d. Ver. 
deutlch. Ing. 1923, S. 876; 1926, S. 1203. Buhle 
Luftgas, 1. das durch unvollkommene Verbrennung von Kohlenltoff in 
Generatoren entltehende Kraftgas, 2. ein Gas, das man durch Sättigen von 
Luft mit den Dämpfen von Kohlenwallerltoffen herltellt. Diefes Luftgas nennt 
man auch Aerogen-, Ben01d-, Kanadol-, Pentairgas. 
In bellimmten Apparaten, wie lie u. a. von der Aerogen-A.-G., Hannover, gebaut werden, 
wird mittels eines Schöpfwerkes Benzin einem Luftltrom beigemifcht, lo daß diefer lich mit 
dem gasförmigen Benzin beladen kann. Es wird dabei ein Benzin vom fpez. Gew. 0,64-0,68, 
in der Hauptfache aus Pentan und Hexan beltehend, verwendet, das vielfach auch als Benoid- 
hexan, Stellin, Solin, Gaiolin, Hydririn bezeichnet wird. Auf diele Weile entlteht ein Luftgas, 
das 8-81], VoL-"jo Benzindampf enthält bei einem lpez. Gew. von 1,1-1,2, und das einen Heiz- 
wert von 2300-3000 kcal aufweill. 
Literatur: Dörhöfer, Die Gasbel. u. bei. Berückf. d. LuftgasanL. München 1913. Mezgef 
Luftkafren, luftdicht verlötete Kalten aus Zink- oder Meflingblech, die m 
Rettungsbooten an den Schitfsenden und unterhalb der Längsduchten eingebaut 
frnd, um die Schwimmfähigkeit bei vollgefchlagenem Boot zu erhalten. T.Sdzwarz 
Luftloch wird die Luftmaffe genannt, in der ein Flugapparat während des 
Fluges plötzlich fenkrecht „durchlackt". 
Der Vorgang erklärt lich dadurch, daß das Flugzeug plötzlich in eine Luftmaffe eintritt, 
deren Bewegung mit der eigenen des Flugzeuges zufammen eine Relativbewegung ergibt, die 
zu klein ift, um das Flugzeug mit der Belaltung zu tragen. Das Durchfacken dauert nur fo 
lange, bis das mit gewiller Trägheit verfehene Flugzeug innerhalb der mit Eigenbewegung be- 
hafteten Luftmafle wieder die alte Eigengefchwindigkeit angenommen hat. mllbercron 
Luftpinfel (Lufteltompe, Aerograph, Fountain-Air-Brush), von 
M. Burdick erfundenes, heute fehr verbreitetes Inltrument zum Erfatz des vor 
jedem Strich neuerdings mit Farbltoff zu verlehenden Pinfels, des Spritzgitters, 
der Kreide ulw. bei lithographifchen Arbeiten (Erzeugung von Korntönen, f. Litho- 
graphie), bei der Politivretufche von Photographien, beim abfchattierten Kolo- 
rieren von Reliefs auf Papier, bei der Glas- und Porzellanmalerei (auf und unter 
der Glalur) zur Herltellung voller oder verlaufender Fonds ulw. 
Farbllofflölung wird durch Preßluft aus einer Düfe in feinem Strahl (wenn das Inftru- 
ment iehr nahe geführt wird, entliehen Striche) bzw. in einem Sprühkegel (der um lo größere 
Flächen punktartig beftäubt, je weiter entfernt vom Objekt man den Apparat hält) entfendet. 
Für kleine Arbeiten belitzt der Luflpinfel die Geltalt eines Füllfederhalters. An der Spitze be- 
findet {ich die Düfe; die lehr feine Oeffnung ift durch eine Nadel verfchloffen, die durch einen 
mit dem Zeigefinger zu bewegenden Knopf zurückgefchoben wird. Die Kompreflionspumpe 
läuft auf Rädern, wird durch den Fuß betätigt und drückt die Luft in einen Generator, von 
dem Schläuche die Preßluft zu den Handltücken und zu einem Luftdruckmeffer führen. Für 
großen Farblloffverbrauch benutzt man Inltrumente, ähnlich Piltolen, und große elektromotorifch 
angetriebene Pumpen oder komprimierte Kohlenfäure. (Vgl. Klimfchs Jahrbuch, Frankfurt a. M. 
1902 u. 1905.)  Ueber die Sandftrahlfeder f. Lithographie. A. W. Unger 
Luftpumpen. Luftpumpen mit hin und her gehendem Kolben 
(Vakuumpumpen) dienen zur Verdünnung der Luft in Gefäßen. Ausltoßen 
der Luft merlt gegen die Atmofphäre oder nur geringen Ueberdruck. Sie finden 
Verwendung in chemifchen und Zuckerfabriken, in der Glühlampenfabrikation, 
Imprägnierungsanltalten und Kondenfationsanlagen von Dampfmafchinen. 
Man unterfcheidet trockene und nalfe Luftpumpen. Die trockenen Luftpumpen 
taugen lediglich Luft oder unkondenlierbare Dämpfe ab. Naßluftpumpen dienen gleichzeitig 
zur Förderung von Luft und Kondenfat fowie auch des Einlpritzwafiers bei Einfpritzkonden- 
fatoren. (Hinlichtlich der Naßluftpumpen für Dampfmafchinen-Kondeniatoren f.Kondenfa- 
toren). Die trockenen Kolben-Luftpumpen haben in ihrer Bauart vielfach große Aehnlichkeit 
mit den Kolbenkompreüoren, infofern lie als Ventilkomprelloren ausgebildet lind. 
Da für die Wirkungsweife der Luftpumpen Druckausgleich in den Totpunktslagen von 
grundlegender Bedeutung ilt und (ich diefer Ausgleich bei Schieber-Luftpumpen am einfachlten 
bewerkftelligen läßt (f. Kolbenkompreffor), werden Luftpumpen für große Luftleere meilt 
als Schieber-Luftpumpen ausgeführt. 
Die bekanntefte Luftpumpe mit Flachfchieberlteuerung und Druckausgleich ilt die 
von Weiß. Diefelbe belitzt im Schieber zwei Durchlaßkanäle A und B (Fig. la), den Druck-
        

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