Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Hebelarm bis Mass
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3188643
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3194276
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K reuzkurbelmecha nismus 
dem offenen Lager, Fig. 5, zwifchen nachftellbaren Rotgußfchalen (mit Weißmetall). Die Schmie- 
rung erfolgt von mitgehenden Oelgefäßen oder Tropfenfangern aus. 
Plg. 1 zeigt die Einformung eines kaftenförmigen Kreuzkopfes mit feften Gleitbacken, wie 
er tich, in Stahlguß ausgeführt, befonders für Lokomotiven eignet  an den ebenen Sohl- 
flachen werden Metallplatten angefetzt, die man beim Nachfchleifen der itählernen Führungs- 
lineale hinterlegen oder auswechfeln kann. Der kugelförmige Kopf Fig. 2 läßt {ich im Modell 
und als Gußliück blank abdrehen, da er im Gegenfatz zu den ähnlichfen Köpfen gewöhglicher 
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  källiälell 2:12: lilniiraisgäärefliltenulgaieprier? iilr dßilp Krilipfaeiriglizfetzlte wgrdlen? 
  Die in Fig. 3 um die Aclife gedrehten Anfatzflächen der Schuhe fichern 
  1- gie äegitrailtelLaäe ldxerf lljolbengßrlge Finf der Rundfährungi Deä läopf 
, ff   ig. ür eien e a c inen i zur r parung an ewic un au- 
  höhe mit der Stange aus einem Stück gefchmiedet; die Schrauben aus 
 zähem Eifen [5] find an der Fuge eingepaßt, im übrigen auf Kernltärke 
  iibgädrehg dig Ziäggiannäirigpbeträgt 500 kglcmz und bei befonders 
  eic em au is vg. 6  
Q-i  Tragfchuhe an hinteren Führungen durchgehender Kolben- 
  [iangen verbinden die Stangenhülfe mit der ebenen Gleitplatie entweder 
  eft oder mit einem flachen Keil nachfiellbar oder mit einem quer- 
   lie enden Zapfengelenk. 
  ä l _g Fig.6zeigt das Gelenk 7  W]!  
   l einer Exzenterfiarige, deren     
   _l äundtgehlcgbelltes Endie alig der   
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 [E]  lggl c ae anliegt,_wahrend die  
 Schieberftange in einer Hiilfe Fig. 6. 
F- _5_ eführt ift. 
lg g Literatur: [1] Die Lehrb. über Mafchinenelem. u. Dampfmafch.- 
[2] Graßmann, Scholls Führer d. Mafchiniiten, Braunfchweig 1907.  [3] Barkhaufen, Blum, 
v. Borries, Die Eifenbahntechn. d. Gegenw., Bd. 1, Wiesbaden 1913.  [4] Ufher-Elfes, Mod. 
Arbeitsmeth., 5.129, Berlin 1896; Volk, i-Ierftellen u. Entw., S. 32 u. 52, Berlin 1905.  
Eßleeiltfchlrgäzg. Ver. deutfch. Ing. 1891, 8.428.  [6] Bauer, Schiffsmafchinenbau, Bd. 1, Diiiüigichen 
 III  n ner 
Kreuzkurbelmechanismus befteht (Fig. 1 und 2) aus vier Gliedern a, b, 
c, d, von denen die Glieder a, c mit dem Gliede b in 0, F durch Drehpaare 
und mit dem Gliede d durch Richtpaare verbunden find  
Die Glieder a, c gleiten in Fig. 1 und 2 als Schieber oder Schlitten in den Schlitzen iw, 
 des Kreuzgliedes d. In anderer Anordnung können die Glieder a, c auch als Hülfen auf 
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Fig. i. Fig. 2. Fiz- 3- 
 gekreuzten Stangen des Gliedes d gleiten; oder_es ift in Fig. 3 
  F und 4 das Kreuzglied d anitatt des einen Schlitzes mit einer 
1'? b c  Stange Ä verfehen, die {ich in einer Hülfe H des Gliedes a ver- 
fuuqpä  fchiebt. Der Kreuzkurbelmechanismus wird ein fchräger oder 
S. n 1 ein rechtwinkliger genannt, je nachdem der Winkel i ä 90" oder 
  a i:90" iit; derr fchrfäge klKreuzgrurbgliäifzchanlisrtizus wircä ign 
 111.4. 1 2 h"   reuzc eien e e, von r  
g 113d? E)?ufähiegwliizklizewllrärefächieberkette genannt; der_rec_ht- 
winklige Kreuzkurbelmechanismus auch bzw. rechtwinklige Kreuzfchleifenkette, rechtwinklige 
Kreuzfchieberkette. 
Aus dem Kreuzkurbelmechanismus gehen drei Getriebe hervor: 1. Das Kreuzku rb el- 
etriebe entfteht wenn eines der Glieder a, c, z. B. das Glied a, als fett betrachtet wird. 
Die Kurbel b drehtlticthtdänn umd dlie fgftke AchfeddtiiderlPunättizF tlivteätlihätägbgeriiteanülüiräatiis ab,  
d K 1' d d eie in un er c wingen , ig. un ,   
da: Aiigiägiiifig in äiig. 3 und 4 gleitet die Stange Ä des Kreuzgliedes d hin und her gehend 
in der l-iülfe H des feften Gliedes a. 2. Das Kreuzfchleifengetriebe entfteht, w_enn_ das 
Glied b feii iIt, und es heißt in Fi(g.l und 3 ein fchräges, in Fig. 2 und 4 ein rechtwinkliges. 
Die Schlitze räder Schleifenddei ü liegesnd grleiltreg iäann änDFigklr  126  S]; eStclliiiggeä 
     
ezniliilehtf weiinliias Kvifeiilzglied d feil iit, und es heißt in Fig.l und 3 ein ichräges, in läigd? 
und 4 ein rechtwinkliges. Die Schieber a, b gleiten [dann in den feften Schlitzen, un ie 
Punkte (b, F bewegen fich bzw. auf den Geraden iw, lf. 
        

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