Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Hebelarm bis Mass
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3188643
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3192103
Keile 
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fpannung, z. B. 900 für Qußeiien, zuuhalten und die Wanditärke w der Hülfe am Keilauilager 
danach zu bemeifen. Die l-Iulie erfahrt in _der Kegelilachedie Prefiung  
 at. (Die Umiangskraft in der Wandung [4] iit S:klra, 
im Miitelzl2Od2.) Nach der Formel für „Hohlzylinder" mit Rlr:2 wird 0:225 und 
wegen der Ausfchneidung des Keilloches etwa 300 kgfcmz. Zum Austreiben der Stange fieht 
man eine Oeiinung am Kreuzkopi in der Achienrichtung vor.  Streifkeile, Fig. 4, in den 
Enden einer gegabelten Pleuelitange, itreifen den Kreuzkopfbolzen an einer angeieilten ebenen 
Fläche und liegen am Rücken über die ganze Länge auf; Lochränder und Keilrücken lind 
halbkreisiörmig abgerundet. Oft genügt ftatt deffen ein Kegelilitt. 
f Läfrägsldceile halben alsNNbabentk gilbe dreh QnzugÖÄIOOAan derfaußen liegenden Rücken- 
eite, pa en zur c rägen a ennu. e er e ern o ne nzug)  d. Die Keile werden aus 
Stahl gefchmiedet (Nafenkeile, Fig. 5, durch Ausilrecken) oder aus gezogenem Flachftahl 
(DIN 497-500) hergeftellt und die Schrägung unter Zugabe von 0,3 bis 0,5 mm 1 
angefräit. Beim Einpaffen werden auch alle Kanten gebrochen. Die Keiliabrik   f, 
von Jul. Römmele, Freiburg i. 8., hat Rillen längs der Druckfläclien  
(Fig. 7-9) zum Einflößen von Petroleum beim Löfen vorgeiehen, wovon die  
Normerg abfiheri. -f- Treibgrleilte, Fig. z, liegerji ilr; Ixäuteän Eier Welle, die mit Fig- 5-1 
einem ciei en rä er einge c ni ten wer en un , ei er ei s 
überilehend, nach defien Rundung auslaufen. Einlegekei le   
mit halbrunden Endfen liegen eingebettet in gleichlangen, mit  _    _  T 
Siirn- oder Finger räfer gefchniitenen Nuten und werden     v 
nur angewendet, wenn die Nabe aufgetrieben werden muß. ß  1. i  
Flachkeile, Fig. 8, liegen auf einer angefräften ebenen  
Fläche der Welle und genügen für Riemenicheiben (nach z  
DIN l_l_0) und Räder, die nur einen Teil des Momentes der Figä - 
Welle ubertragen. H0 h_l kei l e, Fig. 9, ohne jede Vorbereitung   
der Welle, halten weniger iicher und werden bei geteilten Riemenicheiben durch Auiklemmen 
der Nabe erübrigt.  Nafenkeile, Fig. 5, als Treib-, Flach- und I-lohlkeile verwendet man 
nur, wo die hintere Nabenfeite zum Austreiben des KeileS mit Keilfreiber rliChl Zugäng- 
lich ift; man überdeckt aber die Nafe zum Schutz der Arbeiter mit runden Hülfen, Fig. 6. 
Die Naie iteht normal um die Keilhöhe h von der Nabe  i V  
ä     , 
Fig. 10. 
Fig. 12. 
ab, bei Hohlkeilen etwas mehr, fo daß man zum Ausziehen einen Keil dazwifchentreiben 
kann, wobei die Nafe über die ganze Länge auf der Welle aufliegen muß. Die Nafenlänge ift 
gleich der Keilbreite. Die Stirnfläche ragt um h aufwärts und itt darüber um 30" abgefchrägt. 
Die Keilhöhe wird im Abttande h von der Nafe (ftets in der Nabeniläche mit der rößeren 
8 
       
regen e ac I o rs r er au rei ragen ern e enen e un a 
Erfatz für Nafenkeile.  Quadratkeile, Fig. 10, gelten für fchwache Wellen.  Run dkeile, 
Fig. ll, von der Stärke 0,ld-1-10 mm werden in Kurbelnaben eingeichlagen, wozu das Loch 
erit nach dem Aufziehen der Nabe gebohrt und konifch aufgerieben wird.  4 , 
äbwei TFClDIEISfIeIIISdEOÖCIdCiH Tlileilbr-eugd an Flaehkeiilyäim Pgoyerfeftzt, y  
er ragen we un um e n e omen e. n en c wierig en 
Fällen dienen Tangentkeile, Fig.12. Die beiden Keilpaare enthalten 
die Schrägung 1 : 100 je zwifchen {ich und fitzen fymmetrifch zur Teiltuge 
der Nabe, um 1200 verfqizt. Die Verfetzung um 1800 (Fig. 12) iit nur anzu- Fig_ 11 
wenden, wenn die geteilte Nabe wegen beiderieitigen Platzmangels auf 
die lofe eingelegten Keile aufgefetzt werden rnuß. Die radiale Tiefe t des Welleneinfchnittes 
ift in DIN 271 iiirlliüendurchmefier D von 60 bis 1000 mm angegeben; die doppelte Keil- 
ftärkle boätriägäVtgDI-äzibßeil ttltätäaräigem Wechfeldruck, wie bei Walzwerken, gilt DIN 268 
mi : , un : lS : nzug. 
Die Keile wirken in dreierlei Art: 1. Durch Reibung, beim Hohlkeil aus- 
fchließlich, Fig. 13. Die Kraftplb drückt den Keil und den gegenüberliegenden i. p 
Nabenumfangfant die lllläalle und übleiitrigtfdasiDrehmmFfntÄZT13 I? : Zplfb n  df2. 0.511 
2. Durch eineiige emmung , eon ers am ac ei, ig. 14; ie iiber-    
trägt 0,2 aß tz : 2plb  bf6 bei doppelieitiger Dreiecksbelaitung. 3. Durch F "I5" " 
Flankendruck [2] an Federn, Tangentkeilen und auch noch an Treibkeilen,  [d 
lfig. 15, mit dem Moment 0,2113 t3:2pl0,2l_2  dl2: Setzt man p71600 kgfcmz, i  
4:l,45d, b:0,275d und ;1:0,l67, fo wirkt ein Keil mit Regung bis__zur Zp  hk J 
    
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