Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Hebelarm bis Mass
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3188643
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3191228
Kdltemafdzine 
239 
Tabelle 12. 
T t Relative   
Verwendungszweck emPfYa 11T Feuchtigkeit  Kuhlart 
ofo 
 i mm 
                 
Bier-Lagerkeller         -l- 1  St. K. 
              
Fleifch-Vorkühlraum       -i- öbis-ie 8 85 L. K. 
Fleifeh-Kühlraum        -l- 2bis-l- 4 75 L. K. 
Fleifch-Gefrierraum        10 bis  20  90 G. K. oder L. K. 
Lagerraum für gefrorenes Fleifch   10 bis  12 90 L. K. 
Fiich-Kühlraum        Obisä- 2 85-90 St. K. 
Fifch-Gefrierraum         10 bis  20 90-95 St. K. 
Gefallene Heringe in Tonnen.    2bisi 4  St. K. 
Kaviar            Obis  2  St. K. 
Eier             Obis-i- 1 75-80 L. K. 
Butter             2his- 4 80 G. K. 
Milch            -i- Zbis-l- 6  St.K. 
Obit und Gemüfe         lbis-i- 5  G. K. 
Schokolade          -l- 4bis-i- 6  L. K. 
Pelzwaren            2bis- 4  L. K. 
Frifches Fleifch kann bei Temperaturen von -i- 2 bis -l- 4 0 4 bis 6 Wochen genußiähiger- 
halten werden. Der Ventilator des Luitkiihlers wälzt ftündlich den 8-12fachen Luftinhalt des 
zu kühlenden Raumes um und fangt außerdem Itündlich zur Lufterneuerung eine Frifchluft- 
menge, die etwa 20'310 des Rauminhalts entfpricht. In Fig. 50 iit eine normale Fleifchkühlanlage 
mittlerer Größe mit Zelleneinieilung dargeftellt. Ueber dem einitöckigen Kühlraum K ift der 
Luftkühler V mit dem Ventilator angeordnet. Der Ventilator faugt die erwärmte Luft aus den 
an "der Kühlraumdecke angeordneten Holzkanälen ab und drückt die abgekühlte Luit in gleich- 
mäßiger Verteilung in ein Syftem ebenfolcher Deckenkanäle. In den Fig. 51 und 52 itt die 
Anlage eines größeren Schlachthofkühlhaufes mit Vorkühlhalle und zweiftöckiger Kühlhalle 
fowie Lindeichen Scheibenluitkühlern (vgl. 2c) y) dargeftellt. 
          
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Fig. 51. 
 
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E Fig 52  ÜL : 
Will man (las Fleifch_ länger als 6 Wochen konfervieren, dann muß es gefroren werden. 
Das_erfolgt__in Raumerr mlt ftarkem Luftumlauf und oft noch zufätzlicher Berohrung (fog. 
äemrfchte Kuhlung) ber Temperaturen von  10 bis  12". Dabei friert ein Rinderviertel im 
ewrcht von etwa 75 kg m 6-7 Ta en durch. In Amerika wird im fo .-,shar freezer' bei 
  g P 
viel treferen Temperaturen, brs  gefroren, wobei das Fleifch viel fchneller durchfriert.
        

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