Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Hebelarm bis Mass
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3188643
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3189830
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Holzzeug 
Wellen benützt. Heute findet man folche mit wag-  
rechter Welle (Fig. 7 und 7a) allgemein (f. a. H in QM  
Fig. 9). Die Lavalteine, deren Befchafferiheit die   
Fig.t8 [Illlädßll Scharfrillen  W 
äilfbz. '21. egege"ä"ifädf' " üli-   
eingefchloffei-ileniinde Ä: M liill u J 
geilen die zu groben Fafer-     ii .1 f; l  
undel, in der Mitte ein- am im: lÄ 5,1" E:  Feb... 
gndamälgfämgausgretend, H    i 
liczedter gichtiirnittziigrefiiliif 15'  n i. h]  "pi-q  J "Ja 
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werden kann. Das ge-      lälliiiä " jiiili 5 iänißlllf 
nü end feine Holzzeu X IF-ÄÄTÄ:   l   3 ä  T 
vorgii Zerfaferer und Veig e liLJ- g-T-  n" ä ä W  
feinerer wird gemeinfchaft-   XI". ÄQ-i T" lt!   
lich den Nacharbeiten zu- II__ä'I iliiä üiEi-i!   
geführt.  MIX  Nötige.  g geil "ein." i;  x 
4. Nacharbeiten be- xikylxxQiyxijii.      
ftehen aus dem Entwaf- w   11  4!  
lfselrryh allänfallfllsa aiöch Fig.7a. Fig. 7. 
eic en er a e. er 
ttark verdünnte Stoff wäre höchftens in jenem Falle vorläufig fo zu belaffen, wenn er etwa in 
Röhren zu entfernter liegender Weiterverarbeitung geleitet werden foll. Sonft muß er teilweife 
entwäffert werden. Entweder gefchieht dies bis auf etwa 7-8"'0 Trockengehalt bei uninittel- 
       barer Verwendung im Holländer oder bis auf 
IL  füläd ISOPOIÜ Trgickengehalt a]? Schabftoff 
 "o      un in appen orm, um den ransport zu er- 
l i  leichtem und zu verbilligen, oder im äußerften 
 T f:  Falle bis auf 10-15010 Feuchtigkeitsgehalt 
g  t     durch Trocknung. Um den Holzfchliff zu trock- 
   nen, kann derfelbe z. B. von der Zylinderlieb- 
  mafchine durch eine rotierende Zahntrommel 
  x  abgencämmen, Iinhfafärgguppein zerteilt uäd in 
     T-j f-Ys.  einen aum ge c eu er wer en, in em urch 
 Äiimq heiße Luft ein Teil des Waffers verdampft. 
H  x {f S a? w Solche weitgehende Entwäfferung ift für die 
 X äx  weitere Verwrängiirlg des l-Iolzzeällgeä geshälb 
E.  Ä ij  fit weni zu emp e en, wei, namen ic ei en 
 Ei;  o NadeThölzei-n, das Harz einen kräftigen Kleb- 
  a  fa-s-Ä. ftoff bildet, welcher die Fafern foltark mit- 
 t    einander verbindet, daß ihre neuerliche Tren- 
"     X9 ' nung großen Schwierigkeiten begegnet. 
'  X j Im ertten Falle der Entwäfferung ver- 
 H? 8 wendet man tog. Eindickzylinder. Es 
  find dies in einem Trog {ich langfam drehende 
Siebtrommeln von etwa 11j4 m Dmr. und bis zu 3,2m Länge. In den Trog fließt der einzu- 
dickende Stoff, der {ich durch fchwachen Unterdruck im Innern des Rundliebes verdickt an 
die Umfläche desfelben legt, am oberen Scheitel abgenommen und in einer Sammelbütte auf- 
gefpeichert wird. Im zweiten Falle, für weitergehende, die Wiederauflöfung jedoch nicht wefent- 
lich erfchwerende Entwafferung, IWIIÖ der auf dem Rundlieb der Mafchine (LE der Fig. 9) 
eingedickt abgefetzte Stoff mit einem endlofen Filz abgegautfcht (nach einem neuen fcliwe- 
difchen Vorfchlage an Stelle des Abgautfchens mit einer kleinen, an die große angelegten 
Siebwalze entwäffert) und dann in eine Walzen-Naßprefte geführt, die foweit entwäffert, daß 
mit Hilfe eines Schabers der Stoff von der Oberwalze unregelmäßig als Seliabftoff abgelött 
oder mit einem fog. Abfchlagfchaber der Paketftoff oder endlich durch Anfügen einer Auf- 
rollvorrichtung hinter der Naßpreffe Rollenttoff erzeugt wird. Um die Verfendung des Holz- 
zeuges noch zu verbilligen, wird dasfelbe nach dem Verlaffen der Entwäfferungsmafchine auf 
einer l-Iochdruckpretfe bis auf etwa 45 "[0 entwäffert. Durch Anfchließen einer zweiten Naßpreffe 
kann die Entwäfferung bis auf SOWO Trockengehalt in einem Arbeitsgang gebracht werden. 
Bei einem Entwäffern bis auf 35 M, leiften die Mafchinen in 24 Stunden 5500-11000 kg trocken 
gedachten Holzttoff und verbrauchen dabei 5-5 V2 PS mit einer minutlichen Arbeitsgefchwindig- 
keit von 20-25 m und 1,8-3 m Arbeitsbreite. uiefem Verfahren gegenüber tritt die Entwäffe- 
rung durch Ausfchleudern und in Abtropfkatten weit zurück.  Das aus den Entwäfferungsappa- 
raten abfließende Waffer führt noch immer feine l-Iolzfafern mit tich, deren Zuriickgewinnung 
für die Wirtfchaftlichkeit des Betriebes wichtig ift. Wiedergewonnen werden diefe Fafern durch 
Stoffängcr (Egoutteure), früher in Dekantierungskaften. Die erfteren können aus 
einer Vorrichtung bettehen, welche der früher befchriebenen Zylinderliebmafchine gleicht, nur 
daß die am Zylinder üch anfetzenden Fafern unmittelbar durch eine Walze vom Zylinder ab- 
genommen werden, und daß der Zylinder mit außerordentlich feinem Metallgewebe überzogen 
ift (f. Pa p i erfa b ri kati o n). Die Dekantierungskatten lind große, hölzerne Kalten, aus welchen 
das fich über dem I-Iolzzeug farnmelnde Waffer fchichtenweite abgezapft wird. Das Prinzip 
läßt auch die Skizze einer neuzeitlichen Abwätferreinigung bei abcd, Fig. 9, erkennen.
        

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