Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Element bis Hebel
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3179976
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3187832
Hallenbauten, 
induflrielle 
769 
_ i 
'_L 
1 Fig. a6.  
Fig. 35. Denkt man {ich durch den räumlichen Träger den im 
Grundriß angedeuteten Schnitt ss, etwa als vertikal- 
zylindrifchen Schnitt mit der Erzeugenden ss, gelegt, fo ergibt eine der Gleichgewichts- 
bedingungen der an dem herausgefchnittenen Träger- 
  J   l 
Flg. 37 a. Flg. 37 c. 
teil wirkenden Kräfte, nämlich die Bedingung: E der Projektionen diefer Kräfte auf die Längs- 
richtung der Ha1le:0, mit den Bezeichnungen der Figur: 1 
(D2 4- ÜQ Sin w: W,  W, 4- W, und wegen der Symmetrie: D, : EHE (Wir-F V73 -f-W2) , 
d. h. die Werte von D und, 
wie üch ganz ähnlich be- 
r weifen läßt, auch die von V 
find gleich groß wie die 
von und V des in 
Fig. 30 d gezeichneten, 
abgewickelten, einfachen 
Balkenträgers A' B; dAn 
den einzelnen in er- 
knotenpunkten wirken 
dernentfprechend die in 
die Richtungen der Ober- 
Fig. 37 b. 
gurtitäbe fallenden Kräfte: Dcos n, wodurch  
der erffe und der zweite Binder, wie in    
Fig. 31a und b angegeben ift, wefentlich zu-   S. 
fätzlich belaftet werden. Fehlt Binder G, fo ("H-Herd   Q1755???" 
muß die Giebelwand imftande fein, die ent- 
fprechenden Kräfte der Fig. 31 a aufzunehmen. 
Statt der Diagonale D, kann auch eine andere,  _    
z. B. eine portal- oder halbportalförmige Aus-   
fachung des unteren Rechtecks zwifchen A Fig-37d- 
und I erfolgen. Bei der Dimenfionierung der 
VW Füllungsftäbe iit darauf zu 
 achten, daß bei Saugwirkung 
 desWindesdieKraftrichtunäen 
. [ich umkehren könnten; h e! 
 der Montierung vor e c rie- 
      bener, in Eifen oder 1-1011 m18- 
        geführter Hallen iif auf das 
f rechtzeitige Einziehen der 
      Winddiagonalen zu achten. 
VS 
Fig. 38 a.   
Namentlich bei Holzhallen treten infolge der großen     
Windangriffsflächen im Bauzuiiand fehr erhebliche    
Längskräfte auf, denen auch die Anfchlüffe der Pfetten '  f- 
bei Wind in Richtung 12 und die Pfetten felbit (auf f 
4;, "g- 38 b- 
 tÄ-u-h-hli Knicken beanfprucht) bei 
   Wind in Richtung 21, wobei 
  {ich nach Aufhellung meh- 
 l rerer Binder die Windkräfte 
L1   in den Pfetten addieren, ge- 
Fig.38c. wachfen fein müffen. 
Lueger, Lexikon der gefamten Technik. 3. Aufl. Ill 49
        

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