Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Element bis Hebel
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3179976
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3186019
Gewinde, 
Jzerjiellung 
587 
 , i zu fchneiden. Diefe mit":           
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      Z Innengewinden an   17a  ' ' 1   
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     man auch Hilfs-   
"E  leitfpindeln in      "i" "r-  
F'g'24' Anwendung. Bei P1315- 
Fig. 24 (L öwe 81 Co.,Berlin) itt, um bei einer Revolver- 
drehbank mit dem Querfupport Gewinde fchneiden zu können, eine Leitfpindel in die vordere Seite 
des Mafchinenbettes eingebaut, die mit der zugehörigen, in der Räderplatte des Querfupports 
angebrachten Führungsmutter zufammen für das Schneiden von fünf verfchiedenen Gewinde- 
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jnsß-Äiil 17471 " es" am i]. L 11-  Eilll zu" g 1 _ 
   lgäfj, L" Af Fig. 2a. 
a1" d fteigungen benutzt werden kann. Sollen 
Fig 27 andere Steigungen gefchnitten werden als 
   diefe,fo müffen Leitfpindel und Führungs- 
rnutter ausgewechfelt werden.  Fig. 25 (Jo nes 8: Lam fon, Springfield) zeigt eine Hilfsgleit- 
fpindel auf dem Revolverkopf, die ihren Antrieb über Kegel- und Schraubenräder von der Arbeit- 
fpindel aus erhält, und die einen im Revolverkopf geführten Stahlhalterfchlitten (zum lnnen- 
ewindefchneiden) verfchiebt. 
g Im wefentlichen der Gewindefchneideinrichtung mit Leitfpindel einer Drehbank gleicht 
die Gewindefchneideinrichtung bei Horizontalbohrmafchinen in der Anordnung nach Fig._26 
{ (UiILOU-Wif lifet (ähärmnitzät jäm Voöfclaubäclhlittän ittheine llälutteä wfegiglt, 
 wec eeine ei pin e uma , eren re za un -ric ung urc ec e- 
     räder verändert werden kann.  An Stelle einer am Drehbankbett angeord- 
    neten Leitfpindel benützt die Gewindefchneiddrehbank rFigaqäLoöäh, 
 g; Schmidt 81 Co., F a kfurt a. M. die Transport pin e es er- 
   Ä. fchlittens, die durch [Tellefkopfpindel und Kugelgelenke mit den 
Üf  i Wechfelrädern in Verbindung gebracht ift. 
   An Stelle von Leitfpindeln lind auch am Drehbankbett be- 
' ff '     , feftigte Leitmuttern (Fig. 9, Schraubenzahnitangen) angewendet 
  worden, in welche eine im Support gelagerte (ein- und ausrück- 
 wg bare) Schnecke eingreift. 
   Das Plangewindefchneiden,Fig.28, gefchieht auf den 
i"    Drehbänken, die mit felbtttätigem Planvorfchub ausgerüftet (ind, 
  i. die Veränderung der Steigung erfolgt mittels Wechfelrädern. 
Flgjs" Das Gewindefchneiden mit Leitapparat (Leit- 
patäone, Gewindefchneidfupräirt, Patroneneinrichtung) wird zum Schneiden vonskurzen Ge- 
win en owie von größeren ewinden angewendet, für welche Schneideifen (f. .592) bzw. 
Gewindebohrer nicht mehr ausreichend find.  Bei Fig. 30 trägt die auf der Rückfeite des 
Spindelitocks verfchiebbare (Leit-)Welle drei 
T g Hebelarme, von denen der linke eine in die auf 
1 A" , dem hinteren Spindelende fitzende (auswechfel- 
   bare) Gewindepatrone (kurze Leitfpindel) ein- 
, 1-5 TV  greifende Teilmutter (Leitbacke), der rechte den 
m.   - Stahlhalter trägt, während der mittlere als Hand- 
Leitnamns    hebel dient, um die Leitbacke in die Gewinde- 
  '  (T patrone einzuführen. Vielfach ä , 
 "h" und befonders bei Drehbänken  
   Ü mit Materialvorfchubeinrichtung  
 W'i  4  ,  oder zentraler Hebelipannung E 
  ' w  "    ""i g   V5, wird zwecks leichterer Aus-   
      Evefchgung die Patrone auf einer  "X 
W        - e on eren Spindel angeordnet, p- _3g_ 
aviiililllr   E.  Fig.29, und meilt (durch Stirn- lg 
M,  _ ritt. Fig 29 räder im Verhältnis 1 :2) mit halber Drehzahl an- 
  u. 30. getrieben; das Leitgewinde itt demnach doppelt 
 "e  fo grob wie das zu fchneidende und dadurch 
Wg Wg, f widerttandsfähiger, was für feinere Gewinde von Bedeu- 
mi 3 tung ift; hierbei muß das Gewinde auf der Leitpatrone der 
m? Richtung des zu fchneidenden Gewindes entgegengefetzt 
fein, foferri nicht durch ein Zwifchenrad der Patronenfpindel 
i-igßi, Fig_33_ diefelbe Drehrichtung gegeben wird, wie {ie die Haupt-
        

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