Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Element bis Hebel
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3179976
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3185769
562 Gefdlütze 
F E   
l U, WV fchloffenem Verfchluß in eine Ausfparung des Rohres, beim Oeffnen wird 
{Q   lie durch Erfaflen des l-landgriffs ausgelöft.   
  iiir;  
"siuuäi Q  _g  g g l r aek 
  feiner Spannuß die lxlale z der Spannfalle fo weit vor, daB der längere 
7 y Arm des gelenkig mit der Spannfalle verbundenen Spannhebels J den 
 Schlagbolzen  zuruckdruckt. Sobald die Schlagfeder F die höchfte 
yß Spannung erreicht, gleitet k von z ab, Jwird frei, und F fchnellt E und 
 Q J_nach vorn. Wird nach dem Abfeuern der Abzug L losgelaffen, fo führt 
VII?  {N4 die gefpannteWiederfpannfeder LlL in die Grundltellung zurück; i klinkt 
I1;  Q  wieder in k ein. Hierdurch wird die Schlagbolzenlpitze um 0,5 mm hinter 
 die vordere Keilfläche zurtickgezogen; die Anfangsltellung ilt fomit wieder 
Asses IIIIA erreichtN-hlgiefe Verlchllifie haben Schuß- und Fahrficherung. Sicherung 
h es  ffiii. cs.izii"e'  i?  
x xx    ung vor an en, urc we c_ e eim zie en der etwa 
 nicht vollig gefcliloffene Verfchluß zwangsweife gefchloffen und das etwa 
Figß nicht vollig in die Anfangsltellung zuruckgekehrte Schloß beim Oeffnen 
E_ S h bk l f des Yerfchlufles zwangsweife in feine Anfangsltellung gebracht wird.  
in g u kurbe ver chluß mit fenkrechter Bewegung des Keils ilt der Fallblockverfqhluß, 
O ff en treähtä, umlegbare Keilverfchlulfe kennzeichnen {ich dadurch, daß beim 
        
ac r wa s um e e  
f lfchäatmeaverfclilliffe. Ein mit Schraubengewinderi vegfehegnernglock greift in ent- 
prec en e u ergewinde der Rohrwandung ein und lchließt dadurch das Rohr nach hinten 
ab. Um das Einfchrauben abzukurzen, lind die Schraubengänge auf der ganzen Länge der 
beirliqen lGtEtWlfldämäIltBl in einer Anzahl von Längsftreilen fortgefchnitten. Es wechfeln dem- 
"PC 8 a_ e  Gewlfldßüfelfefl ab, und es genügt eine Drehung der Verlchlußfchraube um 
eine Streifenbreite, um den Verfchluß zu offnen bzw. zu lchließen. Der geöffnete Verfchluß 
wird von einer Verfchlußtür auf en , 't 'h k lt d S  
Ladeloch frei zu machen. Um rgit (elxnlgrginürltflfl ölffiliegieblzlwlllchllileßefiuzu kltifinäiidrligt, dlilen V11? 
fchlußfchraube meilt Ei- oder Kegelform. ' 
d hKÄimgiverfchlülle unterlcheiden lich von den vorhergehenden irn_ wefentlichen nur da- 
urc , aß ie__Reifen (Kämme), mit denen der Block im_ Verlchlußlager verriegelt wird, nicht Teile 
von Gewindegangen bilden, fondern ohne Steigung gleichlaufend zu den Grundflächen des Blocks 
geflihrt lind. Man erfpart irifolgedeffen den Kraftaufwand, den das letzte Anziehen der Schraube 
bedingt. Diefes Anziehen ift bei Verwendung felbttlidernder Metallkartufchen überflüflig. Man 
beugt durch die Kamniform aber auch einer felblttätigen Lockerung oder Löfung des Verfchluffes 
vor, welche bei Schraubenverlchlüflen mit großer Steigung der Ciewindegänge eintreten kann 
Abarten der Schrauben- bzw. Kammverfchlüfle lind der Stufenfchraubenverfchluf; 
von Axel Welin und der Stufenverfchluß der Gußftahlfabrik FriednKrupp (Fig 4) 
Igel letzterem tragt der Mantel des Verfchlußblocks A zweimal vier abgeltufte Streifen, von 
iängegtge dliigßilibälilgitrlldä;äegälllügegläßlgfgtillä glleifctheein Dulrchmellefrlltiaben. Das eine Streilenpaar 
l u g gerei e  
Exzentrilgche Schraubenverfchlliffe (Fig. 5). 
Das Bodenltück des Rohres itt nach unten erweitert. Die 
 Verfchlußfchraube bleibt auch bei geöffnetem Verfchluß im 
 "ü    Rohr. Sie belteht aus einem malliven Teil, welcher das Schloß 
 i  aufnimmt und den Seelen- 
 ii    f f boden bildet, und dem 
i    i ß s  
2       Ä  
rig. 4.   {f A  
  Q  752" 
Ladeloch. Die Schraubenge-    y  f 
winde des Verfchlußblocks    .t _ j ß 
und des Rohres führen um  "W" f" I?" 
den ganzen Umfang. Die F, 5 F. 
Drehachle des Verlchlufles g'   
liegt etwas unterhalb der Seelenachfe. Von diefen Konltruktionen weicht in feiner gefamten 
Anordnung der Canetfche Kugelverlchluß ab (Fig. 6). Der Verlchlußblock A gleicht 
einer aus der_ Mitte einer Halbkugel herausgelchnittenen Platte. Ihre Stärke übertrifft ein wenig 
gäehSeelenweite des Rohres im Ladungsraum. Bei gelchloffenern Verlchluß liegt die Kugel- 
 _c e des Blocks vorn.  Die Patronen mtilien deshalb einen gewölbten Boden haben.  Auch 
die Schraubenverfchlüffe und ihre Abarten lind mit Wiederfpannabzug, Auswerler, Nachbrenner- 
fchutz fowie Fahr- und Schußficherungen verfehen. 
 Selbfttätige Verfchlüffe lind in der Regel als wagrechte oder lenkrechte Keilverfchltllfe 
mit Schubkurbel- bzw. als felblttätige Schraubenverfchlülfe mit Stufeufchraube gebaut. Das
        

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