Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Element bis Hebel
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3179976
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3185325
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Gelenkquarz 
Gelenkviereab 
mit dem Auslaufrohr fchwenkbaren Hahn (f. die Figur S. 517), der bei Stellung 
über dem Wafchbecken oder über jedem von zwei benachbarten Becken öffnet, 
fonlt abfchließt.  Lindner 
Gelenkquarz, ltakolumit, ein bieglamer Sandlfein, der befonders am 
Berg Itacolumi bei Villa rica (Minas Geraös, Bralilien) vorkommt. 
Das Geliein beherbergt die bralilianifchen Diamanten und enthält außerdem Elfen und 
Gold. Manche Lagen lind bis zu einem gewiffen Grade biegfam (aber nicht elaltifch), da die 
Quarzkörner des Gefteins ineinander verhängt lind. Die Enden eines Kornes fchmiegen lich 
denjenigen des Nachbarkornes ziemlich genau an, dabei bleibt ein kleiner Zwifchenraum, der 
die Bewegung der Körner gegeneinander geliattet. Brduhdufer 
Gelenkträger, durchlaufende (Allgemeines), lind durchlaufende Balken- 
träger, die aus einzelnen durch Gelenke miteinander verbundenen Trägerfcheiben 
beltehen. 
Ein durchlaufender Träger mit nZwifchenltützen muB nZwifchengelenke aufweifen, damit 
die Trägerart Ilatifch beftimmt wird. Die Fig. 1-6 zeigen Anordnungen für log. Gerber- 
träger (ilatifch beltimmt und ltabil) bei zwei bis fünf Oeffnungen, wobei die einzelnen Träger- 
fcheiben entweder Kragträger (mit einem oder zwei Kragarmen) oder eingehängte Träger 
(Schwebeträger) lind. Im Fall der Fig. 5 lind 2 Kragträger und 3 eingehängte Träger, im Fall 
     
A 
Fig.3. Fig. 5. 
Ffg. 4. Fig. s. 
der Fig.6 lind 3 Kragträger und 2 eingehängte Träger vorhanden. Zu beachten ilt, daß die 
eingehängten Träger auch mit Hilfe je eines fetten und eines beweglichen Gelenkauflagers auf 
den Enden der Kragträger aufgelagert werden können. Es müffen dann die Hauptauflager teil- 
weife in felle umgewandelt werden; in Fig. 2b ilt z. B. das rechte Endauflager aus einem be- 
weglichen (Fig. 2a) in ein feftes Auflagergelenk verwandelt worden. Anordnungen nach Fig. 2b 
gegenüber den nach Fig. 2a haben den Vorteil, daß bei den beweglichen Pfeilerauflagem nur 
eine verhältnismäßig kleine Verfchieb- 
, i i lichkeit vorzufehen ill. Wie die Betrach- 
i l l tung irgerädeiner beftimmten Belaltung 
 zeigt, ver aten lich die elngehängten 
Krßqrrager  Wpprraqer Vlüilplfdqß? "nijllmiw Träger wie einfache Balken auf zwei 
F. 7 m? Stützen. Handelt es {ich um die Berech- 
'g'  nung eines Gerberträgers bei fenkrechter 
Belaltung, fo ändert {ich diefe nicht, wenn die eingehängten Träger ltatt mit zwei felien Ge- 
lenken, wie z. B. in Fig. 2a, wie in Fig. 2b gelagert lind. (Anwendungen von Gerberträgem 
f. Bd. 2, S. 201 [Dachkonltruktionen] und S. 724 [ ifenbrückenl.) 
Fig. 7 zeigt einen log. Koppelträger mit vier Oeffnungen, wobei die [Trägerfcheiben 
aus einem Kragträger, einem eingehängten Träger und zwei Wippträgern bellehen. Eine ähnliche 
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immmiiiANlilililllililiiililkimimiiii. 
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E158. 
Trägerart ilt bei der 1926 begonnenen Eifenbahnbriicke über den Rhein bei Duisburg-l-lochfeld 
verwendet worden (Fig. 8), wobei man, wie konllruktiv erwünfcht war, mit einem einzigen be: 
weglichen Pfeilerauflager der Hauptträger auskam. Bei den Hauptträgern neuerer Brücken (z. B. bei 
der 1926 vollendeten Eifenbahnbrücke bei Hämerten) wurde, um an oberer Pfeilerbreite zu fparen, 
  l   eine gelenkige Lagerung einfacher Fach- 
   werkbalkennach dem SuhemaderFigQvor- 
  genommen; es entfteht fo eine Trägerart, 
F, 9 die mit der der Fig.7 ebenfalls eine gewilTe 
s"  Aehnlichkeit aiirwein. gwger-uwnm 
Gelenkvlereck. Verbindet man vier llarre Stäbe durch Gelenke miteinander, fo 
erhält man ein Gelenkviereck. Im allgemeinen verlteht man darunter das ebene
        

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