Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Element bis Hebel
Person:
Lueger, Otto Frey, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3179976
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3184589
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Gadolinit  Galalith 
Diefe Berechnung gibt aber zu große Spannungswerte an. Infolge der Verbiegung der Arme 
unter dem in Rechnung gefetzten Moment müßte jedenfalls die Mittelkraft des Auflagerdruckes 
im Auge näher nach dem inneren Rande hin rücken. ln gleichem Sinne wird {ich auch die 
feitliche Biegung der Exzenteritange 
r (Fig. 3) infolge ungleicher Verteilung 
 h  der Kraft auf die beiden Augen etwas 
irclnpm günltiger geftal- 
       i, teilt, alsKdiiitein- 
      ei ige ra wir- 
  Pi  
i":    ;  , id 
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  '  7 VI 
  l.  XXXXXXÄQ_-NMIDÜI Fig. 2. 
kung rechnungsmäßig unter Vernachläfügung der elaitifchen formänderung angibt.  wenn 
beide Augen auf einem gemeinfamen Bolzen feftiitzen, wie bei der Pleuelftangengabel (Fig. 2), 
ift das Syftem ganz unbeftimmt. Man gelangt hierbei zu angerneffenen Querfchnittswerten bei 
 normaler Beanfpruchung 
300 kglcm", indem man        
  _.-die Kraft iPlww von  
' dem Auge in fchräger 
 Richtung zum Stangen- 
 ichaft übergehend ein-  '   
 zeichnet  freilich nicht 
wmwvq-U-   011119 einige Willkül" iIl J   
der war am rage, die H 
 H5 3_ allenfalls für Zug (P1) und H5 4_ 
Druck  verfchieden 
angenommen werden kann  und danach den Abitand a, und a, der Kraftrichtung von der 
Schwerpunktslinie des Gabelarmes entnimmt, um damit die Rechnung durchzuführen  
Zur Herftellung einer Scharniergabel (Fig.4) wird ein ftärkeres Quadrateifenftück 
gelocht, bis ans Ende aufgefchrotet, über einem Dorn paffend aufgetrieben, am hinteren Teil 
auf Schaftitärke abgefetzt und ausgeitreckt, fchließlich nach Maß befchellt. Mit einer Warmfäge 
läßt {ich eine Gabel aus dem Vollen durch zwei Einfchnitte und nachfolgendes Abfchroten am 
Grunde bilden. Lange Gabeln werden aus Flacheifen oder dgl. gebogen und durch Schweißen, 
Nieten oder Verfchrauben mit dem Stiel verbunden. 
Literatur: [1] Graßmann, Berechn. einer Dampfmaich, S. 263, Berlin 1924. Liminer 
Gadolinit (M ela n erz), Beryll-Yttrium-Eifenoxyd-Silikat FeßegYzSizQo, mit Beimengungen 
von Lanthan, Didym, Zer, Thorium, als Ytterbit frei von Beryll; kriftalliiiert monoklin; meiit 
aber derb. Pechfchwarz, Strich grün bis grau; glas- bis fettglänzend, kantendurchfcheinend bis 
undurchiichtig. Härte 6,5; fpez. Gew.4-4,5. Vorkommen im Granit von Fahlun. I-iitterö in 
Norwegen, Radauiakim Harz ufw. Zur Gewinnung feltener Erden für Glühkörper verwendbar. 
(iaffel, ein in der Längsrichtung des Schiffes achtern am Mail; angebrachtes 
Rundholz zum Ausbringen und Befeftigen des Gaffelfegels. 
Die Gaffel befteht aus Holz, wird am Maft bei großen Schiffen durch eine Gleitichiene 
bei kleineren durch eine Gaffelklaue geführt, durch das Klaufall am Maft geheißt und durch 
das Piekfall unter einem Winkel von etwa 45" gegen den Maft nach oben fteifgeholt. 
Literatur: Middendorf, F. L., Bemaßung und Takelung der Schiffe, Berlin 1903. T. Sdmiarz 
Gaffelfchoner, ein Schoner, der außer im Breitfock nur Gaffelfegel führt, 
im Gegenfatz zum Raafchoner (Schonerbrigg) (f. Segelfchiifstypen). 
 Gala-Gala, harzartige, fchwarze Mafie javanifcher Bäume, erzeugt durch 
Einitiche einer Lack-Schildlaus; fchwarze, 12-20 cm lange, 1-2 cm dicke Stangen. 
Verwendung: als Klebitoff. 
Literatur: Riedels Mentor 1908. Heinr. Schmidt 
Galaktofe iit eine Zuckerart, die durch Hydrolyfe des Milchzuckers erhalten 
werden kann und als das Oxydationsprodukt des fechswertigen Alkohols Dulzit 
anzufehen iit, der in einigen Pflanzen vorkommt. Sie ift kriiiallinifch, dreht das 
polariiierte Licht rechts, iit vergärbar und fchmilzt bei 168". Sie iit als eine 
Aldofe aufzufaffen. Durch Oxydation entfteht aus ihr Galakton- und Schleimfäure. 
ÜHIHKIIOTKOP (Laktofkop, Butyrometer), ein feines, kaum mehr praktifch be- 
niitztes Aräometer zur Ermittlung des fpez. Gew. der Butter bei 100". 
Galalith (Kunithorn), hergeitellt von der internationalen Galalithgefellfchait 
I-Ioff 8x Co., i-iarburg, ift der Hauptvertreter einer Reihe von Kunfthornmaffen, die 
aus Kafein durch Härtung mit Formaldehyd hergeitellt werden.
        

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